Der Sportbetrieb kann starten. Foto: kga

MÜNCHFELD – „Krass!“ Begeistert sich Baudezernentin Marianne Grosse. Schuldezernent Eckart Lensch stellte fest: „Es riecht alles so frisch.“ Christiane Josten und Karin Trautwein, deren letzter Akt als Ortsvorsteherin die Vorstellung der grundsanierten Schulturnhalle aus den 70er Jahren ist, zeigten sich hochzufrieden. „Das ist eine echte Bereicherung für den Stadtteil. Nirgends sonst im Münchfeld gibt es Platz für größere Veranstaltungen.“ Knapp 3,7 Millionen Euro haben Stadt und Land (460.000 Euro) sich die etwa eineinhalb Jahre dauernde Modernisierung und energetische Sanierung der Sporthalle in der Watfordstraße kosten lassen. Pünktlich zum Schulbeginn kann die jetzt helle, klimatisierte und mit komplett neuem Boden, Dach und Wänden ausgestattete Halle in Beschlag genommen werden. „Auch die Vereine werden sich freuen“, war man sich einig.Farblich ist der Hallenbau jetzt mit den bereits sanierten Teilen der Grundschule abgestimmt, die Außenanlage ebenfalls zum großen Teil abgeschlossen.

Marianne Grosse, Direktorin Christiane Josten, Michael Seidel und Schuldezernent Eckart Lensch
stellten die neue Halle vor. Foto: kga

Drinnen steht nur noch die große Hallen-Uhr auf alter Zeit. „Die müsst ihr noch einstellen“, merkte Lensch an. Die Zeiger standen auf acht statt auf zwölf Uhr. Ansonsten ist alles zeitgemäß, wirkt alles lichtdurchflutet und durch neue Fenster auch im Treppenhaus transparent und offener. Der Flur entlang der Umkleiden und der Kabine für Übungsleiter und Schiedsrichter der Vereine ist jetzt offen und durchgängig gestaltet. Der Zugang ins Gebäude ist barrierefrei, ein Aufzug führt von der Hallenebene hinauf zu den Umkleiden. Auch diese, in blau und rosa für Jungen und Mädchen gehalten, sind groß, hell und ansprechend. Große Spiegel wurden ebenfalls installiert. Josten: „Früher war es hier im Winter immer kalt, im Sommer viel zu warm.“ Dank der neuen Heizungs- und Klima-Anlage ist damit jetzt Schluss. Marianne Grosse nannte relevante Zahlen: Demnach verteilen sich die Gesamtkosten auf 2,2 Millionen Euro für Bauwerk und Konstruktion mit neuen Stahlträgern im Dach und kompletter energetischer Ertüchtigung der Außenhülle sowie 850.000 Euro für die neue Technik. Der Rest wurde für die Arbeiten der Außenanlagen eingesetzt. Diese sind laut Michael Seidel von der Gebäudewirtschaf Mainz noch nicht ganz abgeschlossen. Der zweite Abschnitt soll bis Mitte 2020 ebenfalls mit der Förderung des Landes fertig gestellt werden. Danach folgt noch das Sportfeld, „dann werden wir hier ein richtig schönes Ensemble haben“, fasst Grosse zusammen. Für Karin Trautwein gibt es mit der in der benachbarten Grünanlage geplanten Kita dann eine optimale Verbindung.

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