Start Blaulicht Man greift sich an den Kopf

Man greift sich an den Kopf

Nach dem großen Einsatz in der Berliner Siedlung (wir haben berichtet), kann die Mainzer Polizei mittlerweile weitere Informationen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung geben.

Demnach kam es gegen 4 Uhr in einer Gaststätte zu einem handfesten Streit, bei dem ein Messer als Tatwaffe eingesetzt worden sein soll. Mittlerweile steht fest, dass ein 23-jähriger Mainzer aus der Berliner Siedlung mit anderen Gästen des Lokals in Streit geraten war, ein Messer gezogen hat und aggressiv auf mehrere Personen losgegangen ist. Als die Polizei in der Nacht dort eintraf, waren aber keine Beteiligten mehr vor Ort.

In der Folge stürmt der 54-jährige Vater des Angreifers gegen 11 Uhr ins Lokalt und verwüstet dieses. Der Wirt wiederum setzte sich kurz nach 13 Uhr mit mindestens zwei Gästen in einen VW Golf, fuhr zur Wohnung der beiden Angreifer und wollte diese dort angeblich zur Rede zu stellen. Dabei kam es dann zu der bereits bekannten Auseinandersetzung. Diese blieb zumindest für die Hauptbeteiligten nicht folgenlos. Der Sohn verlor einen Zahn und hatte eine offene Verletzung an einem Oberschenkel, der Vater klagte über Verletzungen an Hüfte, Schulter und Hand, der Wirt über Schmerzen auf dem Rücken. Wie die Verletzungen zustande gekommen sind, wer dafür verantwortlich ist und wer dabei einen Baseballschläger, einen langen Metall-Schuhlöffel, der später aufgefunden worden ist, oder möglicherweise auch eine Schusswaffe eingesetzt hat, bleibt nach den ersten Vernehmungen noch offen. Eine Schusswaffe konnte bisher nicht aufgefunden werden, alle anderen Gegenstände, sowie das Auto sind mittlerweile sichergestellt. Die eingeschlagenen Scheiben können mit großer Wahrscheinlichkeit dem Vater zugerechnet werden. Jedoch dauern auch hier die Ermittlungen die nächsten Tage noch an.

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