Alexander Schott ist der Bürgermeisterkandidat der Essenheimer SPD Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

ESSENHEIM – In die Ortsbürgermeisterwahl schickt die Essenheimer SPD Alexander Schott. Mit zehn Wahlveranstaltungen mit dem Motto „ansprechBar“ zeigt der 52-Jährige bis zum Wahltag im Ort auffällige Präsenz. Vor den Bürgern, die zu seinem Stand, der werbewirksam den Ausschnitt einer Bar nachahmt, kommen, skizziert er seinen „Fünf-Jahres-Plan“. Schott akzentuiert das Gemeinsame und bezeichnet sich als Teamplayer. Im Gegenzug lässt sich beim Treffen im Gehabertsweg so etwas wie eine Aufbruchsstimmung unter den Bürgern erspüren. An zentraler Stelle des Wahlprogramms stellt Schott die Gestaltung der Ortsmitte. Was er nicht will, sei dichte Bebauung, sagt der verheiratete Vater zweier Söhne. „Es ist eine Riesenchance, den Platz so zu gestalten, wie ihn die Bürger haben wollen.“

Daher könne er sich eine Bürgerversammlung vorstellen, in der die Bürger die Chance erhalten, sich zum Thema zu äußern. Trivialerweise werden ein paar Vorschläge architektonischer Natur als Grundlage für die Debatte vorliegen. Sie sollen aber nur den Anstoß für die Ideenwerkstatt darstellen, „um den Dalles vernünftig zu gestalten“.

Schott will die Verwaltung neu ordnen und den Beigeordneten Geschäftsbereiche „vollverantwortlich übertragen“. Sei Traum wäre es, sagt er, die Satzung bereits bei der konstituierenden Sitzung dementsprechend anzupassen. Die Zuständigkeiten für die Kindergärten- und den Bauhof beispielsweise will er unabhängig der Parteizugehörigkeit vergeben. Apropos Bauhof: Dessen Infrastruktur will Schott ebenfalls an die heutigen Bedürfnisse der Mitarbeiter anpassen. Genauso möchte er die angefangenen Projekte, wie den sozialen Wohnungsbau und die Baugebiete zu Ende führen. „Mit dem Gemeinderat zusammen.“ Als Sachgebietsleiter bei der Berufsgenossenschaft Holz und Metall sei er mit öffentlichem Haushalt vertraut.

Hinsichtlich der Jugendarbeit plant Schott „ein Brainstorming mit der Jugend“. Der Nachwuchs brauche einen betreuten Ort, wo er hingehen könne. Gleichermaßen die Vereine sollen zum guten Schluss von der versprochenen Servicestation in der Domherrnhalle profitieren. Ebenso um die Infrastruktur für die Grillhütte am Mainzer Straße wolle er sich kümmern. „Dach und Strom – das muss machbar sein.“ Der barrierefreie Zugang zum Rathaus sowie der Fahrradweg nach Mainz stehen ebenso auf Schotts To-do-Liste.

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