MAINZ – Die CDU begrüßt die Entscheidung von Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD), noch diesen Sommer ein Gutachten zur Umsetzbarkeit eines neuen Stadtteils in Auftrag zu geben. Zu lange sei in Sachen Stadtentwicklung nichts passiert.

Mit seiner 180-Grad-Wende bei der Forderung nach einem neuen Stadtteil sei OB Ebling sprichwörtlich vom Saulus zum Paulus. Laut Norbert Solbach, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, sei ein Gutachten zur Umsetzbarkeit eines neuen Stadtteils ein wichtiger erster Schritt.

Bereits 2012 forderte die CDU in einem Antrag, dass eine zukunftsweisende Konzeption für die Wohnraumversorgung in Mainz entwickelt werden solle. Der Antrag wurde zunächst in den Ausschuss verwiesen und im September 2013 einstimmig vom Stadtrat angenommen.

Solbach erklärt: „Der Auftrag, die Wohnungsnot zu lösen, liegt somit schon seit sieben Jahren vor. Die Entwicklung eines neuen Quartiers dauert hingegen etwa fünf Jahre. Im Zollhafen waren es sogar 13 Jahre. Zwar könnte sich ein neuer Stadtteil mittlerweile schon in der Realisierung befinden, aber es ist besser spät anzufangen, als nie.“ Das Projekt vorher auf seine Umsetzbarkeit zu prüfen, hält Solbach jedoch für zwingend erforderlich: „Bei allen Projekten muss eine ganzheitliche Betrachtung erfolgen. Die Aspekte des Stadtklimas und des Klimaschutzes sowie der Nachhaltigkeit dürfen dabei nicht nachrangig betrachtet werden“, hebt Solbach abschließend hervor.

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