Vereinsaktive vom Lerchenberger Carneval Club und Gäste feierten gemeinsam das Duddelfest auf dem Lerchenberg. Foto: Claudia Röhrich

LERCHENBERG – Das Duddelfest des Lerchenberger Carneval-Club (LCC) begeisterte auch dieses Jahr wieder die Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm. Unter dem blauweiß gestreiften Zelt sorgte die Band O-Ton aus Weisenau am Samstagabend mit ihrem großen Repertoire an Liedern für gute Stimmung mit Gesang, Trompete, Keyboard, Gitarren und Schlagzeug. Bei „Que Sera, Sera“ von Doris Day sang das textsichere Publikum lautstark mit. Ortsvorsteherin Sissi Westrich (SPD) empfing ganz ungezwungen Oberbürgermeister Michael Ebling. An zwei Getränkeausgaben, eine für alkoholische und eine für antialkoholische Getränke, konnte ein jeder Gast den Durst löschen. An vielen Biertischgarnituren und Stehtischen hatten es sich die Vereinsaktiven vom Lerchenberger Carneval Club 1972 und Gäste rund um das Bürgerhäuschen bequem gemacht.

Schatten spendeten die großen Bäume mit ihren ausladen Blätterdächern, einige Sonnenschirmen und Partyzelte, die rings rum um das Gebäude der ehemaligen Kita bzw. Übergangsortsverwaltung befanden. Am Abend leuchteten die bunten Lichterketten in der Grünanlage. Für den Bewegungsdrang kleiner Kinder war auch gesorgt: eine Hüpfburg sowie ein kleines Kinderkarussell hatte Malte Schütrumpf aufgebaut, der mit seiner Frau nebenbei noch Mandeln röstete, Zuckerwatte drehte und Popcorn floppen ließ, ganz wie seine junge Kundschaft es wünschte. Sein Vater hatte derweil ein waches Auge auf das Karussell, besonders wenn es anfuhr wurden die Kleinen angewiesen sich gut festzuhalten. Die Figuren allesamt aus Holz und kunstvoll bemalt sind heutzutage nicht mehr auf Karussells vertreten, ein Hahn, ein Geißbock, ein Affe, ein Hase, zwei Pferdchen und eine Kutsche waren damals in Mode.

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Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.