OB Ebling (re.) sowie einige Ortsvorsteher bekräftigten deutlich ihr Nein zu Atomwaffen. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Am 8. Juli jedes Jahres setzen bundesweit Bürgermeister und Bürgermeisterinnen vor ihren Rathäusern ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen, indem sie eine Fahne hissen.

Mit dem Hissen der Fahne setzte auch Mainz ein deutliches Zeichen. Foto: Ralph Keim

Auch Oberbürgermeister Michael Ebling beteiligte sich am 8. Juli dieses Jahres an der Aktion und hisste auf dem Platz vor dem Rathaus eine Fahne, auf der das „Nein“ zu Atomwaffen in mehreren Sprachen aufgedruckt ist. Zahlreiche Aktivisten der Friedensbewegung nahmen an dem Fahnenhissen teil und verteilten dabei Infomaterial. Die Ortsvorsteher Johannes Klomann für die Neustadt, Claudius Moseler für Marienborn und Claudia Siebner für Bretzenheim beteiligten sich ebenfalls daran. Mit dem Verweis auf den jeweiligen Stadtteil plädierten sie ebenfalls für ein Atomwaffenverbot.

OB Ebling bekräftigte in seiner Rede die Bedeutung der Aktion, auch und gerade in der heutigen Zeit. Der Frieden sei keineswegs garantiert. Noch immer gebe es viel zu viele Atomwaffen. Die Initiative „Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet – jener japanischen Stadt, die am 6. August 1945 durch eine US-amerikanische Atombombe nahezu zerstört wurde.

Eine weitere Fahne gegen Atomwaffen. Foto: Ralph Keim

Inzwischen gehören „Mayors for Peace“ mehr als 7500 Städte und Kommunen in 163 Ländern an, rund 600 davon in Deutschland. Ziel von „Mayors for Peace“ ist es, bis 2020 eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen. Mit dem Aufziehen der Flagge appellieren die Rathauschefs, die Beseitigung der Nuklearwaffen voranzutreiben und sich für eine friedliche Welt einzusetzen.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“