Schicht im Schacht: SMG-Leiter Dieter Schacht (Mitte), geht in den Ruhestand. Der 3. Beigeordnete der Stadt Ingelheim, Wolfgang Bärnwick, der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf (v.l.) sowie Dr. Volker Schult (ADD) und Landrätin Dorothea Schäfer (v.r.) wünschten Glück. Foto: Kreisverwaltung/Bardo Faust

INGELHEIM – Das Wortspiel bot sich geradezu an. Und da am Sebastian-Münster-Gymnasium (SMG) in Ingelheim nach Aussage des scheidenden Schulleiters Dieter Schacht immer ein sehr kreativer, innovativer und humorvoller Umgang herrscht, stand der Spruch wie selbstverständlich im Zentrum der kleinen Feier zu seinem Abschied: „Schicht im Schacht“, hieß es im kleinen Theaterstück der Schülerinnen und Schüler. Und auch der Vertreter der ADD, Dr. Volker Schult, schloss sein Grußwort damit ab. Nach sechs Jahren als Leiter des SMG geht Dieter Schacht mit Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand. Als Leiter des größten Gymnasiums in Rheinland-Pfalz habe Schachts Worte immer viel Gehör gefunden, sagte Landrätin Dorothea Schäfer, die gemeinsam mit dem 1. Kreisbeigeordneten Steffen Wolf bei der Feierstunde dabei war. Zum Beispiel im Schulträgerausschuss des Landkreises Mainz-Bingen, der Träger des SMG ist: „Sie haben bei Ihren Beiträgen und Projekten auch die Notwendigkeiten der anderen Schulen im Blick gehabt“, sagte Dorothea Schäfer und dankte für das vertrauensvolle Miteinander.

Ein Aspekt, den der Schulleiter des Oppenheimer Gymnasiums, Hendrik Förster, ebenfalls aufgriff. Er würdigte die gute Zusammenarbeit in der Rektorenkonferenz. Bis er dahin kam, hatte Schacht einige Stationen absolviert: Nach dem Studium war er zunächst fünf Jahre bei Boehringer Ingelheim beschäftigt, ehe er 11 Jahre lang Lehrer am Gymnasium in Oppenheim war. Anschließend war er weitere 11 Jahre Mitglied der Schulleitung am Gymnasium an der Stadtmauer in Bad Kreuznach, ehe er als Leiter an die Schule zurückkehrte, an der er selbst sein Abitur ablegte: das SMG in Ingelheim. In den sechs Jahren seiner Amtszeit hat er sich sehr viel Respekt und Anerkennung beim Kollegium, den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern erworben, wie bei der Abschiedsfeier deutlich wurde. Und der Geehrte? „Ich fühle mich zutiefst gerührt“ sagte er zum Abschluss und wünschte seinem Nachfolger schon jetzt alles Gute. Wer das ist, ist allerdings noch unklar.

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