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Bürgernaher Journalismus

In den Nachrichten hörte ich kürzlich doch wirklich eine junge Mainzerin sagen, die zum Thema Klimawandel befragt wurde, dass man ja gar nicht wisse, ob es wirklich eine Veränderung gebe oder nicht. Kaum zu glauben, was manche nicht wahrhaben wollen. Da können wir vielfältigste wissenschaftliche Belege für den Klimawandel in den Medien präsentieren, bei den Menschen wird alles hinterfragt. Vielleicht auch deshalb, weil prominente Zeitgenossen das Misstrauen gegen gute journalistische Recherche und wissenschaftliche Daten dermaßen schüren. Der Begriff Fake-News ist salonfähig geworden und erschüttert die Gewissheit an einen gut recherchierten Journalismus einer neutralen Presselandschaft in seinen Grundfesten. Wir haben es da zum Glück einfacher. Unsere Journalisten und Journalistinnen sind bürgernah unterwegs. Sie berichten über Ereignisse, die leicht nachzuvollziehen und transparenter sind. Klar kann man über Lokales so und so denken, doch meist herrscht ein breiter Konsens, den wir in unseren Medien spiegeln. Vielleicht können wir so ein wenig zur Ehrenrettung einer alten Zunft beitragen.

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Redaktion
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