Die TGS blickt auf 120 Jahre ihres Bestehens zurück. Foto: Elke Fauck

GONSENHEIM – Als am 24. Juli 1899 die Turngesellschaft 1899 unter dem Vorsitz von Veit August Schäfer gegründet wurde, konnte noch keiner die Erfolge der nächsten 120 Jahre erahnen. Bis zum Erwerb des heutigen Geländes der TGS im Jahr 1923 wurde zunächst der Turnsaal und Garten des Gasthauses „Zum Löwen“ genutzt, später auch der Hof der Maler-Becker-Schule.
In den 30ern und zu Beginn der 40er Jahre erlebte die TGS einen Aufschwung bis in die Reihen der deutschen Spitzenvereine, doch der Zweite Weltkrieg forderte 37 Turner und Leichtathleten. Auch das Verbot der Turnvereine 1945 war zunächst ein Rückschlag für den aufstrebenden Verein. Doch drei  Jahre später entstand unter der Leitung von Josef Franz Becker die Wiedergründung der TGS.
Ab 1950 setzte sich Alois Braum mit großem Eifer für die Einführung neuer Sportarten ein und führte die Turner zu neuen Höhepunkten. Auch die heutige Jahnturnhalle wurde erbaut.
Im Laufe der Jahre erfolgten zahlreiche Erweiterungen und Umbauten, die dazu beitrugen den Verein zu dem zu machen was er heute ist. Die derzeit 900 Mitglieder zählende Institution hat 25 Übungsleiter unter Vertrag und beschäftigt eine hauptamtliche Diplom-Sportlehrerin. Von „Babys in Bewegung – mit allen Sinnen“ über Eltern-Kind-Turnen zum Kinderturnen und Kindertanz ist der sportliche Bedarf der Youngsters abgedeckt.

Jugendliche und Erwachsene finden eine breite Palette an Möglichkeiten und auch der Gesundheits- und Seniorensport kommt nicht zu kurz. „Die Halle ist von morgens bis abends fast lückenlos ausgebucht“, freut sich Jürgen Pfeiffer, der seit zehn Jahren den Vorsitz inne hat.

Weitere Infos unter www.tgs-gonsenheim.de/sportangebot.

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Elke Fauck
Seit November 2013 arbeite ich als freie Mitarbeiterin für die Lokale Zeitung. Hauptsächlich schreibe ich für Gonsenheim, Mombach und Finthen – aber auch gelegentlich andere Vororte oder die Innenstadt. Ich favorisiere kulturelle Veranstaltungen wie Vernissagen, Konzerte etc., auch während der Fastnachtszeit bin ich sehr gerne für die Lokale unterwegs. Doch die Mischung macht’s – deshalb berichte ich über alle Themen.