Als sie die Toilette am Mainzer Rheinufer aufsuchte, wurde eine 24-jährige Mainzerin überrascht. Dort lag eine Geldbörse mit weit über 1000 Euro. Da sich kein Hinweis auf die Besitzerin finden ließ, begab sich die ehrliche Finderin ohne zu zögern zum Altstadtrevier und traf dort auf eine junge Polizeipraktikantin. Diese nahm sich der Geldbörse an und mutmaßte, dass es sich möglicherweise um die Einnahmen eines Standes der Mainzer Johannisnacht handeln musste. Bei mehreren hundert Ständen, von Büchermarkt über Imbiss- und Getränkestände, bis hin zum Künstlermarkt war es aber kein leichtes Unterfangen, die Verliererin ausfindig zu machen. In der Geldbörse selbst fanden sich keine Hinweise, mit Ausnahme eines Brillenpasses einer Optikerkette mit einer Kundennummer.

 

Die 22-jährige Praktikantin beginnt die Ermittlungen am Samstagmorgen bei dieser Optikerkette. Von dort erhielt sie nach mehreren Stationen einen Namen, jedoch ohne weitere Details. Sie ermittelte eine Handynummer, nahm Kontakt auf und erfuhr, dass es sich bei der Verliererin um die Mutter der angerufenen jungen Frau handelte. Diese, eine aus Andernach stammende Betreiberin eines Imbissstands, hatte ihre Einnahmen eigentlich schon abgeschrieben. Umso glücklicher war 39-Jährige, als sie dann ihre Geldbörse wieder in Empfang nehmen kann. Voller Freude darüber versprach sie der ehrlichen Finderin einen großzügigen Finderlohn und eine Einladung zu einem Essen.

Teilen
Vorheriger ArtikelGetrunken und gekokst
Nächster ArtikelSommer, Sonne, 1979
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.