Bogenschießen leicht gemacht: Einleitung zum Schießen ging dem Turnier voraus. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

FINTHEN – Das Sommerfest der Reservistenkameradschaft Finthen (RKF) beinhaltet viel Spaß. Eine beachtliche Dosis davon teilen die rund 70 Vereinskameraden und deren Familien gerne mit Anderen. Schließlich sieht sich die RKF mit dem Stadtteil, der Stadt und der Umgebung eng verbunden.

Auf diese Art umwehte erneut eine Portion Spaß die guten Beziehungen zu den Finther Vereinen beim jüngsten Sommerfest der Reservistenkameradschaft. Seit knapp zehn Jahren hat es einen Höhepunkte der gegenseitigen Kontaktpflege, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. Es ist das Bogenturnier um den Wanderpokal der Finther Reservisten. Bei dieser Gelegenheit entsandten 17 Finther Vereine ihre Dreierteams an den Start auf dem Gelände des Reitplatzes in Finthen. „Darüber hinaus startete die Mannschaft ,Maple Crew’ aus Kanada außer Konkurrenz“, sagte der Vereinsvorsitzende, Udo Veit. „Letztes Jahr hat es ihnen so viel Spass gemacht, dass sie dieses Jahr wieder angereist sind.“

Die Erklärung, wie das Bogenschießen den Weg in den Verein gefunden hat, liefert er gleich nach. Beim Besuch eines Turniers vor zehn Jahren habe es gefunkt. „Einige von uns haben mitgemacht und die Begeisterung zur Sportart entdeckt.“ Einige Kameraden kauften sich unmittelbar danach einen Bogen und frönten seitdem der Sportart. „Beim Sommerfest begleitet sogar ein Landesmeister aus unseren Reihen die Schützen“, wies Veit auf Reiner Nostadt hin. Mittlerweile trainiert er in einem rheinhessischen Bogenverein.

Nostadt erwies sich als ein aufmerksamer Begleiter der Wettbewerb-Starter, von denen nicht wenige zum ersten Mal einen Bogen in den Händen hielten. Nach einer Einweisung und dem Probeschießen stellten sich die Teams nacheinander dem echten Wettbewerb. Die Rasenfläche am Reitplatz blieb weiträumig abgesperrt. Nostadt korrigierte die Haltung, gab wertvolle Tipps und lobte die gelungenen Treffer. „Die gelb markierte Mitte wird mit zehn Punkten gewertet, der äußerste weiße Ring ist einen Punkt wert“, erläuterte er.

Am Ende setzten sich die Schützen der Freien Wähler (Jürgen Wachs, Uli Hochhaus und Claus Berndroth) mit 145 Punkten vor der FDP durch. Bester Einzelschütze war der Finther FDP-Vorsitzende Volker Hans, der 53 von 60 möglichen Punkten erzielte. Im kommenden Jahr soll der Spaß weitergehen. „Vor zehn Jahren machten ein paar Vereine mit. Jetzt sind 17 Mannschaften dabei.“ Es ist zu empfehlen, dass sich weitere Vereine dem spaßigen Bogenturnier in 2020 stellen.

 

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Gregor Starosczyk-Gerlach
Ich schreibe und fotografiere seit 2013 für die Lokale Zeitung. Die Begeisterung für die Lokalmedien entdeckte ich während des Studiums der katholischen Theologie und habe seit 2007 für Lokalzeitungen, öffentliche Einrichtungen und Online-Medien gearbeitet. Mich fasziniert der wunderbare Alltag. Unterwegs bin ich für Themen in Ingelheim, VG Heidesheim, Budenheim, Rheinhessen, in Mombach, Ebersheim, Hechtsheim.