Gonsenheims Ortsvorsteherin Sabine Flegel. Foto: red

GONSENHEIM – Die seit 2004 amtierende Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU) muss am 16. Juni in die Stichwahl. Ihr Mitbewerber ist der Kandidat der Grünen, Markus Alvarez Gonzalez. Wir sprachen mit der Amtsinhaberin über diese für sie neue Herausforderung.

Frau Ortsvorsteherin, Sie haben im ersten Wahlgang mit 44,5 Prozent ein durchaus sehr gutes Ergebnis eingefahren. Mit welcher Stimmung gehen Sie in die Stichwahl?

SABINE FLEGEL: Zu denken, die Sache ist ja eigentlich gelaufen, wäre ein großer Fehler. Es gilt, die Wähler zu erreichen und zu mobilisieren, dass sie am 16. Juni zur Stichwahl gehen.

Was geben Sie Ihren Wählern mit auf den Weg?

SABINE FLEGEL: Für mich steht an erster Stelle zu wissen, was wichtig für Gonsenheim und die Bürgerinnen und Bürger ist.

Können Sie konkrete Beispiele geben.

SABINE FLEGEL: Ich nenne mal den Mehrgenerationen-Park Housing Area. Ich stehe dafür ein, dass eine Nachverdichtung zulasten der schönen, parkähnlichen Anlage verhindert wird. Die bestehenden elf Gebäude bieten sich für bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen an. Wichtig ist mir auch die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Bereits vor vier Jahren habe ich ein Ärztehaus mit Apotheke im Bereich An der Krimm angeregt. Jetzt wird es endlich realisiert.

Ein Ärgernis ist die Kurt-Schumacher-Straße, das sich für die Autos und die Busse immer wieder als Nadelöhr erweist.

SABINE FLEGEL: Das stimmt. Man hat mir seitens der Verwaltung zwar Verbesserungen signalisiert. Bei der Umsetzung hapert es allerdings. Grundsätzlich brauchen wir neue Verkehrskonzepte für Gonsenheim, dazu zählt ein sicheres Radwegenetz im Gonsbachtal.

Angenommen, Sie gewinnen die Stichwahl. Einfach wird das Arbeiten im neuen Ortsbeirat ja nicht sein.

SABINE FLEGEL: Ja, denn wir haben einen Sitz verloren. Aber es war schon immer mein Bestreben, mit den Fraktionen einen Konsens zu finden, zugunsten von Gonsenheim. Das ist mir, glaube ich, in all den Jahren gut gelungen. Das wird auch in der neuen Legislaturperiode klappen. Davon bin ich überzeugt.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“