Ein Rundgang zählte zu den Veranstaltungen zum 50. Jahrestag der Eingemeindung Finthens nach Mainz. Foto: Claudia Röhrich

FINTHEN – Anlässlich des 50. Jahrestag der Eingemeindung Finthens luden der Ortsbeirat und der HGV zu mehreren Veranstaltungen ein: eine Ausstellung im katholischen Gemeindezentrum, ein Rundgang durch Finthen „Finthen gestern und heute“ und ein musikalischer Ausklang Treffpunkt des Rundgangs war an der Katholische Kirche St. Martin. Am heutigen Sparkassenhaus erklärte Kurt Merkator, es sei das älteste erhaltene Gebäude in der Dorfmitte und wurde früher als „Altes Rathaus“ benutzt. Hier wurde im 17. und 18. Jahrhundert kleines Gericht gehalten, die häufigste Strafe damals war, aus dem Dorf geschmissen zu werden.

„Finthen hat viel gewonnen, es war eine mutige Entscheidung die Finther Markthalle zu dem zu machen, was sie heute ist. Hier ist ein kleines Zentrum entstanden“, so der scheidende Ortsvorsteher Herbert Schäfer. Auch beim Rewe-Parkplatz war Schäfer der Referent, da er viel über das Traditionsunternehmen Hochhaus wusste, das an dieser Stelle den Firmensitz hatte. Merkator bedauerte den Rückgang der Traditionsgasstätten. „Um 1900 gab es 35 Wirtschaften bei 3000 Einwohnern. Hier spielte sich das gesellschaftliche Leben ab.“

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Claudia Röhrich
Seit Februar 2015 bin ich als freie Journalistin bei der Lokalen Zeitung tätig. Zuvor arbeitete ich nach meinem Informatikstudium viele Jahre als IT-Koordinatorin. Seit zwei Jahren bin ich als freie Journalistin im Deutschen Fachjournalistenverband (DFJV) akkreditiert. Die in vielerlei Hinsicht anspruchsvollen oder originellen lokalen Veranstaltungen motivieren mich bei Recherche und Verfassen meiner Artikel.