Gastredner Joachim Wuermeling, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, sprach an der Vertreterversammlung der Sparda-Bank Südwest eG zum Thema „Europa nach der Wahl: Zur Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion". Foto: Josef Bonenberger

MAINZ – 513504 Mitglieder zählte die Sparda-Bank Südwest eG zum Ende des Jahres 2018 in Rheinland-Pfalz und im Saarland. 304 gewählte Vertreterinnen und Vertreter nehmen die Interessen dieser Mitglieder in der Vertreterversammlung wahr. Die Mitgliedervertreter beschlossen eine Dividende von 3 Prozent auf die Geschäftsanteile. „So funktioniert wirtschaftliche Förderung auch in Zeiten niedriger Zinsen“, erklärte Hans-Jürgen Lüchtenborg, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Südwest eG. Er berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr 2018. Trotz anhaltender Herausforderungen für die gesamte Finanzbranche erzielte die Genossenschaftsbank einen Bilanzgewinn, der mit 15,2 Mio. Euro leicht über dem Vorjahresniveau liegt und konnte eine Steigerung der Bilanzsumme in Höhe von 544 Mio. Euro auf rund 10,2 Mrd. Euro verzeichnen. Zulegen konnte die Sparda-Bank Südwest eG 2018 auch beim Eigenkapital.

 

Das betrug zum Ende des Geschäftsjahres 495,6 Mio. Euro (Vorjahr: 481,1 Mio. Euro). Die Gesamtkapitalquote der Bank lag Ende 2018 bei 17,08 Prozent, die Kernkapitalquote beträgt 15,53 Prozent. Das Kerngeschäft der Sparda-Bank Südwest ist die private Wohnbaufinanzierung. Die gesamten Kreditzusagen 2018 betrugen 1,2 Milliarden Euro. Diese Zahl setzt sich zusammen aus Baufinanzierungen und aus Krediten zu Konsumzwecken. Die Sparda-Bank Südwest eG unterstützte im vergangenen Jahr natürlich auch wieder zahlreiche soziale Initiativen in ihrem Geschäftsgebiet mit Mitteln ihres Gewinnsparvereins und der Sparda-Bank-Stifung. Rund 500 Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien in Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurden mit insgesamt mehr als zwei Mio. Euro gefördert.

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