Bei Foto Marschall war mächtig was los. Foto: Helene Braun

GONSENHEIM –„Man muss Ihnen gratulieren“, rief ein Passant am verkaufsoffenen Erdbeersonntag Peter Marschall zu. Er und seine Schwester Birgit feiern 30-jähriges Bestehen seines Fotogeschäftes und fuhren daher beim Erdbeerfest besonders groß auf. Und Peter Marschall sagte: „Die Ausstellung kommt sehr gut an, eine Kollektion von über 50 Projektoren von 1919 bis in die heutige Zeit. Wir sind der Publikumsmagnet im Rahmen der Erdbeershow, das kann man sagen.“ Die Nodequetscher kamen und brachten ein Ständchen vor dem Laden. Vielleicht das Highlight, aber längst nicht der einzige war Marschall, der am Sonntag guten Zulauf hatte. Der Samstag dagegen sei eher etwas schwach gewesen. Ganz neu in der Breiten Straße ist Uta Jacobi mit ihrem Wohndesign-Laden „Vor Ort“. Ehemann Günter und Tochter Mia boten derweil vor dem Haus Erdbeerleckereien und Infomaterial an. Auch Jacobi zeigte sich mit dem Besucherstrom mehr als zufrieden. „Es ist viel los und die Leute sind interessiert.“ Am Eiscafé und bei Otello wurde Erdbeerbowle ausgeschenkt, so wie viele der heimischen Früchte in Flüssigkeit, Eis oder Kuchen landeten. Die Deko mit Luftballons und die Preisnachlässe an diesem Tag sind schon Tradition bei den Gewerbetreibenden. Für Gewerbevereinsvorsitzende Barbara Petermann ein guter Erfolg und Antrieb, das Fest in die Zukunft zu führen. Besonders dankte sie Rainer Schenk und Iris Erlenbach für die Organisation.

 

Uta Jabobi mit ihrem Einrichtungsdesign Laden „Vor Ort“ ist neu in der Breiten Straße, hier mit Ehemann Günter und Tochter Mia. Foto: Helene Braun

Ortsvorsteherin Sabine Flegel sagte: „Die Idee damals war, den Handel und die Dienstleister hier in Gonsenheim zu unterstützen und zu fördern.“ Apropos Wirtschaft: Gerade der verkaufsoffene Sonntag ist das, was die neue Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) schon von Amts wegen interessiert. „Das ist ein super Erfolgserlebnis, zum 15. Mal so ein tolles Fest zu organisieren“, sagte sie begeistert. Matz dankte dem Gewerbeverein, der das möglich mache. Gerade in den Stadtteilen sei es wichtig, als Gewerbe sichtbar zu sein. Heute sei nicht mehr die Grüne Wiese die direkte Konkurrenz, sondern das Internet. Beim Schlendern von Platz zu Platz bot sich auch die Gelegenheit, ein paar Künstler, die auch auf der Pfarrer-Grimm-Anlage anzutreffen waren, zu besuchen. Direkt vor der VR-Bank Mainz hatte sich Christa Henn-Köthschneider mit Hedwig Zöll postiert, das zweite Mal sind die beiden Schmuckdesignerinnen und Malerinnen dabei. Andere Firmen warben für ihre Angebote auf den Plätzen wie In.power/Grün.power auf dem Josef-Ludwig-Platz.

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig und seit 2014 Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.