Das traditionelle Muttertagskonzert (hier der Musikverein Concordia) begeisterte auch in diesem Jahr die Besucher. Foto: Ralph Keim

KOSTHEIM – Draußen war es ungemütlich kühl. Kurzes Aufklaren wechselte sich mit Regenschauern ab. Doch an diesem Abend lachte die Sonne im Herzen der zahlreichen Mitwirkenden des traditionellen Muttertagskonzerts der Chorgruppe Kostheim im Bürgerhaus.

Und diese Begeisterung sprang schnell auf die Zuhörer über. Nach der Begrüßung durch Franzel Vogler übernahm auch in diesem Jahr wieder Bardo Frosch die Moderation des abwechlsungsreichen Programms.

Und das startete mit dem Auftritt des Musikvereins Concordia. Mit dem „Tölzer Schützenmarsch“ und dem Neil Diamond-Hit „Sweet Caroline“ zeigten die Musikerinnen und Musiker gleich zu Beginn ihre Vielseitigkeit. Mit dem Volkschor „TonArt“ ging es zunächst in die Zeit der legendären Beatles. Unter anderem mit „The Logical Song“ von Supertramp bewiesen die Sängerinnen und Sänger ebenfalls, das sie flottes Liedgut gekonnt interpretieren können.

Der Volkschor „TonArt“ bereicherte das Muttertagskonzert unter anderem mit Beatles-Songs. Foto: Ralph Keim

Der Gesangverein Harmonie bewies, dass es mit dem Nachwuchs sehr gut bestellt ist. Die Jungen und Mädchen des Harmonie-Kinderchors eroberten die Herzen der Zuhörer im Sturm. Der Harmonie-Gesamtchor wiederum zeigte besonders mit dem „Vater unser“ gesangliches Niveau. Dabei brillierte am Klavier Marika Dzhaiani. Mit einem Medley aus dem bekannten Musical „Grease“ kehrten die Concordia-Aktiven auf die Bühne zurück.

Kein Muttertagskonzert ohne die Liedertafel: Der renommierte Männerchor interpretierte unter anderem bekannte Weinlieder. In diesem Jahr steht in Kostheim der MGV 1844 im Mittelpunkt, feiert der traditionsreiche Chor doch sein 175-jähriges Bestehen. Die vier Lieder, die die MGV-Aktiven beim Muttertagskonzert zum Besten gaben, machten schon einmal Lust auf das vielfältige Jubiläumsprogramm.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“