LAUBENHEIM – Christian Hecht, Spitzenkandidat der FDP für den Ortsbeirat und Bewerber für das Amt des Ortsvorstehers, wirft der Laubenheimer SPD vor, sich beim Thema Kita fortlaufend zu widersprechen. Die SPD hatte kürzlich vorgeschlagen prüfen zu lassen, ob Teile des Kleingartengeländes in der Rüsselsheimer Allee ein geeigneter Standort für die dringend benötigte neue Kita sein könne. Das an dieser Stelle von der Verwaltung vorgesehene Ausweichquartier für die Kita Minimax solle dauerhaft als Kita dienen, sobald deren Bestandsgebäude abgerissen und wieder errichtet sein wird. Dazu Hecht wörtlich: „Die Laubenheimer Genossen ändern ihre politischen Ansichten wie ein Fähnchen im Wind. Erst im letzten Herbst hatten FDP und CDU einen gemeinsamen Antrag im Ortsbeirat gestellt, die Verwaltung möge doch weiterhin alternative Standorte für die neue Kita prüfen, da das von der Stadt favorisierte Gelände an der Straße Am Jungstück als Spiel- und Bolzplatz für Kinder und Jugendliche nicht verloren gehen soll. Nachdem dieses Ziel zuvor monatelang Konsens aller im Ortsbeirat vertretenen Parteien, also auch der SPD war, verweigerten die Genossen zum Bedauern der Antrag stellenden Fraktionen FDP und CDU dieser Initiative ihre Zustimmung.

 

Lapidare Begründung: die Verwaltung habe jetzt genug geprüft und die Kita müsse jetzt zügig am Jungstück errichtet werden. Der Bedarfsdruck sei sehr hoch und man dürfe keine Zeit mehr verlieren. Jetzt der erneute Schwenk: die SPD will plötzlich doch eine neue Standortprüfung. Genau das hatte der von ihnen noch im Herbst abgelehnte Antrag zum Ziel. Die SPD, allen voran ihr Ortsvorsteherkandidat, scheint im sich verschärfenden Wahlkampf und angesichts des geballten Protestes der Anwohner rund um das Jungstück völlig die politische Orientierung zu verlieren. Die Haltung der FDP ist dagegen weiterhin eindeutig. Wir wollen den Spiel- und Bolzplatz Am Jungstück für die Kinder und Jugendlichen erhalten. Die Verwaltung ist nach wie vor gefordert, einen geeigneten Standort zu finden. Mit dem entsprechenden politischen Willen im Mainzer Rathaus muss hierfür auch eine Erweiterung der bisherigen Laubenheimer Siedlungsgrenzen in Erwägung gezogen werden.“

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