Dorothee Rübel zeigt ihre Arbeiten im Nackenheimer Ortsmuseum ihre „Wolkenbilder“. Foto: Ralph Keim

NACKENHEIM – Ganz gleich, ob leicht verschleiert, ob schneeweiß und watteähnlich oder drohend hochgetürmt oder pechschwarz – keine Frage: Wolken üben eine gewisse Faszination aus. Dieser Faszination kann sich auch Dorothee Rübel nicht entziehen. Auf zahlreichen Bildern hat sie Wolkenlandschaften am Himmel festgehalten. Derzeit zeigt die Hechtsheimer Künstlerin im Ortsmuseum von Nackenheim ihre „Wolkenbilder“.

Ihre Werke haben, dem Titel entsprechend, alle eines gemeinsam: Über der Landschaft ziehen Wolken hinweg. Die Landschaft spielt nur eine Nebenrolle. Es sind die Wolkengebilde, die sofort den Blick auf sich ziehen. Viele von ihnen zeigen ein faszinierendes Wechselspiel mit dem Sonnenlicht.

Ihre Arbeiten in Öl entstanden in diesem und im vergangenen Jahr und bilden eine Realität ab, die jeder kennt. Denn wer richtet nicht jeden Morgen nach dem Hochziehen der Rollläden den Blick zum Himmel. Zwar freuen sich wohl viele über einen makellos blauen Himmel. Doch mal ehrlich: Das ständige Blau kann auf die Dauer auch ziemlich langweilig werden.

Das trifft bei Dorothee Rübels „Wolkenbilder“ selbstverständlich nicht zu. Die Kombination aus der Landschaft am Boden und der (sich in der Realität ständig verändernden) „Landschaft“ am Himmel machen ihre Bilder zu einem Augenschmaus. Die in Nackenheim gezeigten Motive entstanden in der Region, aber auch in ihrer früheren Heimatstadt Hamburg oder auch am Genfersee.

Wolken üben Faszination aus – in der Realität und auf Dorothee Rübels Bildern. Foto: Ralph Keim

Die Ausstellung „Wolkenbilder“ ist noch bis 25. August im Nackenheimer Ortsmuseum zu sehen: jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat, 14 bis 16 Uhr. Außerdem läuft hier noch die Dauerausstellung „Die Zuckmayers – eine Familie aus Rheinhessen“.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“