Auch die Radwege sind in der Oberstadt ein wichtiges Thema. Foto: kga

OBERSTADT – Die SPD-Ortsbeiratsfraktion hatte ins Vereinsheim des Kleingartenvereins Goldgrube eingeladen, um dort die Wünsche, Ideen und Sorgen der Bürger entgegen zunehmen. Vor allem der Verkehr, vornehmlich bezogen auf die Sicherheit für Radfahrer, ein Stadtteilzentrum, aber auch Wohnen, der Grüngürtel und die Spielplätze waren die Themen. Ortsvorsteherin Ursula Beyer sowie ihre mögliche Nachfolgerin im Amt, Myriam Lauzi, und die Finanzreferentin der SPD für die Oberstadt, Mareike von Jugenfeldt, versprachen, die Wünsche aufzunehmen. „Wir sind von der Fläche her der größte Stadtteil in Mainz mit 22.000 Einwohnern“, fasste Beyer vorneweg zusammen. Und die Oberstadt wachse. Es werde Zeit, dass die seit 2002 geträumte und erwartete alten gerechte und barrierefreie Wohnerweiterung durch ein neues Quartier endlich auf dem Gelände der GFZ-Kaserne am Pariser Tor realisiert werde. „Hier sehe ich die Chance, endlich auch eine Stadtteilmitte zu schaffen, in der sich alle begegnen können“, so Lauzi. Genau daran nämlich mangele es der Oberstadt.

 

Einkaufsmöglichkeiten, die Ortsverwaltung, Treffpunkte könnten hier neben Wohnungen entstehen, sobald die Kaserne komplett in die Kurmainz-Kaserne umgezogen sein wird. Ein Dorn im Auge war vielen Gästen die schlechte Situation für Radfahrer nicht nur in der Oberstadt sondern stadtweit. Der Radweg den Linsenberg hinauf zur Uniklinik sei „eine Katastrophe“, überhaupt seien diese oft zu schmal und im schlechten Zustand. Kritisiert wurde der Mangel an Mülleimern besonders in den Kleingarten- und Grünanlagen. Hundekot werde zwar in Tüten eingesammelt, dann aber würden diese Tüten über Zäune in die Gärten oder in die Büsche am Wegrand geworfen. Auch rings um Sitzbänke im Park fehlten häufig ausreichend Mülleimer. Weiter wurde der Erhalt und eventuelle Ausbau von Spielplätzen angesprochen, hier hat die SPD bereits erreichen können, dass noch 2019 ein Spielplatz am Fort Josef entsteht.

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