: Weck, Worscht und Woi gab es bei der Bretzenheimer CDU. Foto: Oliver Gehrig
BRETZENHEIM– Zum zweiten Baustellenfrühstück lud die Bretzenheimer CDU jetzt die Bürgerinnen und Bürger vor das Rathaus An der Wied ein. Damit spielten die Christdemokraten auf die Sanierung des maroden Rathauses an, die gerade im vollen Gang ist. Natürlich musste Ortsvorsteherin Claudia Siebner, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai erneut für das Amt kandidiert, einige Fragen zur Baustelle am Rathaus beantworten. „Es wird noch eine Weile dauern“, verkündete sie. „Im Januar hieß es, die Sanierung dauert 14 Monate.“ Neuere Daten gebe es nicht, sagte die Ortsvorsteherin. Während es sich die Bürger bei Fleischwurst, Traubensaft und Wein, den der Bretzenheimer CDU-Fraktionssprecher Manfred Lippold ausgab, gemütlich machten, teilte Ortsvorsteherin Siebner einige ihrer jüngsten Aktionen zum Wohle Bretzenheims mit.
So wurden von der CDU an der Kirchenpforte vier Schilder „Spielende Kinder“ aufgestellt, um Raser auf diese verkehrsberuhigte Zone an den Kitas St. Georg und Spielkiste aufmerksam zu machen. Zwei weitere Schilder wurden am Marienpfad aufgestellt. Der Dank der CDU für die Finanzierung geht an externe Sponsoren. Zudem hat Ortsvorsteherin Siebner zuletzt eine Woche lang morgens den Kontrollposten der Anwohner am Färberweg verstärkt und dort den Verkehr beobachtet, ermahnt und gezählt. Die Anwohner wehren sich mit dieser Aktion gegen den verkehrswidrigen Schleichverkehr aus Richtung Alzey in diesem ebenfalls verkehrsberuhigten Bereich. Auslöser sind die Sperrungen und Staus am Autobahnkreuz Mainz-Süd (die Lokale berichtete).
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Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.