GONSENHEIM – Die genervten Anwohner der Kurt-Schumacher-Straße können aufatmen: Seit Anfang April fährt die Buslinie 76 nicht mehr durch die enge und zugeparkte Straße. Sie nimmt seither die Route über die Kreuzung Elbestraße – Weserstraße. Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU) freute sich ebenso wie der Ortsbeirat, dass die Mainzer Mobilität  schnell auf die Anwohnerproteste reagiert hat. Diese hatten wie berichtet ihrem Ärger in der Februar-Sitzung des Gremiums Luft gemacht. Einziger Wermutstropfen: Der Bus in Gegenrichtung nutzt weiterhin die Kurt-Schumacher-Straße aufwärts. „Das ist ein Bus alle halbe Stunde”, so Flegel.

Als „schönes Zeichen, dass Demokratie funktioniert” wertete Flegel in der letzten Sitzung des Ortsbeirats vor der Kommunalwahl auch die Tatsache, dass weitere  Fahrradständer am Eingang des Lennebergwaldes installiert werden sollen. Mit diesem Anliegen hatten sich ebenfalls Bürger an den Ortsbeirat gewandt – der dies in einem gemeinsamen Antrag unterstützt hatte.

Zufrieden zeigte sich die Ortsvorsteherin auch darüber, dass nach vielen  Anwohnerprotesten zur Baustellensituation an der Kreuzung Bruchspitze/Karlsbader Straße die unübersichtliche und gefährliche Situation für Schulkinder inzwischen verbessert werden konnte.

So wurde unter anderem der Zebrastreifen versetzt. „Wir sind auf einem guten Weg”, sagte sie. Nach den Osterferien sollen die Bauarbeiten vorerst abgeschlossen werden, bis im Herbst eine Ampelanlage installiert wird.

Kritik hagelte es dagegen an Verkehrsdezernentin Katrin Eders (Grüne) Ablehnung, eine Prioritätenliste der sanierungsbedürftigen Straßen im Stadtteil zu erstellen. „Dass jetzt schon die nicht ausreichende Finanzausstattung der Stadt dafür herhalten muss, dass man nicht mal eine Zustandserfassung der Straßen machen kann” sei nicht zu akzeptieren, sagte Jens Carstensen (SPD). „Das ist nicht befriedigend”, betonte auch Flegel. „Die Liste zu haben, wäre uns wichtig.”

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