Die symbolische Schlüsselübergabe setzt den Schlusspunkt hinter den Neubau der Gymnastikhalle. v.l. Klaus Knoblich, Beigeordneter der Stadt, Stadtbürgermeister Dieter Kuhl, Architekt Markus Kappler, Kreisbeigeordneter Steffen Wolf, VG-Chef Ralph Spiegler, Landrätin Dorothea Schäfer, Architekt Klaus Kappler. Foto: Annette Pospesch

NIEDER-OLM – Fast genau ein Jahr nach dem Spatenstich konnte der Erweiterungsbau der Heinz-Kerz-Sporthalle mit einem kleinen Festakt eingeweiht werden. Stadtbürgermeister Dieter Kuhl freute sich über die vielen Gäste: „Das große Interesse von Bürgern, Vertretern von Vereinen, Kirche und Politik zeigt, dass wir etwas Sinnvolles geschaffen und mit der Halle einen weiteren Mosaikstein zur sportlichen Infrastruktur der Stadt hinzugefügt haben.“ Die Stadt fördere damit erneut das enorme ehrenamtliche Engagement der Vereine und deren Jugendarbeit, so Kuhl. „Besonders freue ich mich für die Tanzgruppen des NOCC, NOCV und TV. Sie bereichern mit ihren Auftritten unser kulturelles und gesellschaftliches Leben und erhalten nun erstklassige Trainingsbedingungen.“ Auch bei der Einweihungsfeier bescherten die Vereine den Gästen mit Darbietungen der „Selzbabies“, „Powergirls“ und „Tanzmäuse“ eine sehenswerte Abwechslung.

Für 1,2 Millionen Euro ist jetzt ein 400 Quadratmeter großer Anbau, mit Sanitäreinrichtungen, Geräteräumen und einem 200 Quadratmeter großen Gymnastikraum mit Spiegelwand entstanden, der durch ein Übergangselement mit der bestehenden Halle verbunden ist, so dass die vorhandene Haustechnik und Energieversorgung als auch die Sanitäranlagen und barrierefreien Toiletten von beiden Hallen genutzt werden kann. Kuhl betonte, dass die Baumaßnahme im veranschlagten Kostenrahmen geblieben sei und dankte gleichzeitig dem Landkreis Mainz-Bingen und Landrätin Dorothea Schäfer für einen Zuschuss von 150 000 Euro im Rahmen der Sportstättenförderung.

Sport sei wichtig für die Gesundheit der Bürger, daher habe der Kreis diese sinnvolle Maßnahme gerne unterstützt, erwiderte Schäfer den Dank.

„Der heutige Tag ist das Ende eines großen Arbeitsprozesses und ich freue mich die Halle nun ihrer Nutzung überführen zu können“, sagte Architekt Markus Kappler und überreichte symbolisch einen großen Schlüssel an Bürgermeister Kuhl. Markus Kappler, der zusammen mit seinem Vater Klaus für den Bau verantwortlich zeichnet, lobte außerdem die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und der Verbandsgemeinde. Es erleichtere die Arbeit ungemein, wenn man mit den Bauherren an einem Strang ziehe. Mit den Segensworten von Pfarrerin Julia Freund und dem Gebet von Dekan Hubert Hilsbos endete die offizielle Einweihung der neuen Sportstätte.

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