Wollen in Finthen stärkste Fraktion werden: Marc Bleicher, Stefanie de Vries und Ortsvorsteherkandidat Manfred Mahle (von links) beim Frühjahrsempfang der SPD. Foto: Ralph Keim

FINTHEN – 33,6 Prozent 1999, 23,7 Prozent 2004 sowie 21,2 Prozent 2009 und 28,5 Prozent 2014- so sahen die Ergebnisse der Finther SPD bei den vergangenen vier Kommunalwahlen aus. Dabei lag der Abstand zur CDU als stärkste Fraktion bei stets mindestens 15 Prozentpunkten.Doch damit soll mit der anstehenden Kommunalwahl am 26. Mai Schluss sein.„Wir wollen stärkste Fraktion werden“, unterstrich die Finther SPD-Vorsitzende Stefanie de Vries (Listenplatz 1 für den Ortsbeirat) beim Frühlingsempfang ihrer Partei vor gut 50 Besuchern im Atrium-Hotel.Und sie unterstrich: „Im Stadtrat und im Finther Ortsbeirat.“ Denn der Frühlingsempfang der Sozialdemokraten, an dem neben SPD-Oberbürgermeister Michael Ebling auch der Mainzer SPD-Vorsitzende Marc Bleicher (er kandidiert in Finthen auf Listenplatz 3 für den Ortsbeirat) teilnahmen, stand in diesem Jahr selbstverständlich ganz im Zeichen der in zwei Monaten anstehenden Kommunalwahl, die die Finther SPD zudem damit krönen will, indem sie mit Manfred Mahle (Listenplatz 2 für den Ortsbeirat) den Ortsvorsteher stellt.

 

Vorsitzende de Vries im Gespräch mit Andreas Toschka von der Altstadt-SPD. Foto: Ralph Keim

Zugegebenermaßen ambitionierte Ziele, für deren Erreichen sich Finther Genossen jedoch optimistisch zeigten. Im Gespräch mit Andreas Toschka von der Altstadt-SPD skizzierte Vorsitzende de Vries die SPD-Politik für Finthen – nach dem erwarteten Erfolg und den entsprechenden Mehrheiten: „Wir brauchen für Finthen eine Entlastung vom Autoverkehr ein Verkehrskonzept, außerdem ein Konzept für eine Ortskernentwicklung.“ Die SPD stehe zudem für eine bessere ÖPNV-Anbindung des Layenhofs und der Römerquelle ein. Grundsätzliche stehe die SPD für bezahlbaren Wohnraum – auch im Stadtteil Finthen, außerdem für Chancengleichheit, die Bürger mit Behinderungen und Migrationshintergrund einschließe. Und eine Politik der Nachhaltig sei ebenfalls ein wichtiges Anliegen der Sozialdemokraten.Während des Frühlingsempfangs wurden einige langjährige Mitglieder geehrt: für 50 Jahre Dietrich Taschinski, für jeweils 40 Jahre Rita und Kurt Merkator sowie für 25-jährige Mitgliedschaft Irene Kunz. Kurt Merkator war übrigens einmal SPD-Ortsvorsteher von Finthen: Eramtierte von 1989 bis 1994.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“