Vorstellung in der VHS-Hauptstelle in der Innenstadt (von links): Tanja-Alexa Müller-Friedrich, Dezernentin Marianne Grosse, Ulrike Weil, Anni Bauchwitz-Emmel und vhs-Direktor Christian Rausch. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Kulturdezernentin Marianne Grosse und der Direktor der Volkshochschule, Christian Rausch, haben drei neue Außenstellen-Leiterinnen vorgestellt und offiziell ins Amt eingeführt:Für Gonsenheim zeichnet Anni Bauchwitz-Emmel verantwortlich, für Mombach Tanja-Alexa Müller-Friedrich. Zusätzlich wird es für Finthen mit Ulrike Weil wieder eine eigene Außenstellenleiterin geben.Die Neubesetzung war notwendig geworden, da Ende des vergangenen Jahres die Leiterinnen der Außenstellen von Mombach und Gonsenheim nach jahrzehntelanger Tätigkeit in den Ruhestand getreten sind. Mit der Eröffnung des neuen Bürgerhauses in Finthen wird die vhs dort sogar einen eigenen Raum bekommen.Die gebürtige Argentinerin Anni Bauchwitz-Emmel engagiert sich bereits seit 1996 für die vhs als Spanischdozentin.„Als ich 1978 nach Deutschland kam, habe ich an der vhs Deutsch gelernt“,erzählte sie.Tanja-Alexa Müller-Friedrich ist gelernte Konditormeisterin und hat vor, ihr Wissen und Können eventuell mit einem entsprechenden Kurs zu verbinden. Ulrike Weil ist in Finthen bestens bekannt: als frühere Kundenberaterin einer Bank und als engagierte Landfrau.„Ortsvorsteher Herbert Schäfer hat sie ausdrücklich als neue Leiterin empfohlen“, unterstrich Marianne Grosse.„Finthen war mit 21 Kursen und 200 Teilnehmenden bisher eine Dependance der Außenstelle Gonsenheim.

 

Durch das neue Bürgerhaus entstehen hier großartige Voraussetzungen für künftige Angebote, um die Außenstelle zu einem vollwertigen und umfassenden Angebot auszubauen“, so Grosse und Rausch. Gonsenheim ist mit dem Otto-Schott-Gymnasium und der Sporthalle Weserstraße ebenfalls auf hohem Niveau. Zusätzlich nutzt die vhs das Rathaus Gonsenheim und seit ein paar Monaten den Stadtteiltreff Elsa Brändström-Straße. Insgesamt bietet die vhs hier fast 60 Kurse pro Jahr mitrund 540 Teilnehmern. Mombach sei ebenfalls ein wichtiger Standort als Außenstelle. Hier hat die vhs einen ganzen Schulflügel zur Verfügung, sogar mit Lehrküche. Das Angebot sei mit 26 Kursen im Jahr und 200 Teilnehmenden gut etabliert, so Grosse.Die Volkshochschule Mainz will in den nächsten Jahren ihre Angebote in den Stadtteilen ausbauen, kündigte Rausch an. Nicht zuletzt die neuen Bürgerhäuser seien dann ein attraktiver Lernort für „vhs vor Ort“. Dezernentin Grosse hob die Bedeutung der Bildungsangebote in den Stadtteilen hervor. Denn vor Ort würden Bildungsangebote viel leichter angenommen. Und die Außenstellen-Leitungen sind das „Gesicht der vhs im Stadtteil“, halten die Kommunikation aufrecht, begrüßen in neu beginnende Kurse, sorgen dafür, dass mit den Räumen alles klappt und dass die Programm-Wünsche des Stadtteils auch in das vhs-Programm aufgenommen werden. Direktor Rausch kündigte schon einmal an, dass die vhs in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Dazu werde derzeit die Geschichte der Einrichtung in Mainz aufgearbeitet .„Auch die der dunklen Jahre während des Nationalsozialismus“, unterstrich der Direktor. Die Feier selbst werde am 4. September stattfinden. Ende Juni komme das neue Programm heraus.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“