Aus Anlass des 70. Jubiläums des Grundgesetzes sind im Mainzer Abgeordnetenhaus noch bis zum 2. Mai Kunstwerke der Bonner Künstlergruppe AMorph zu den 144 Artikeln des Grundgesetzes und der Präambel zu sehen. Foto: Landtag Rheinland-Pfalz/Andreas Linsenmann

MAINZ – Die von der Künstlergruppe AMorph aus Bonn initiierte Wanderausstellung zum 70. Jubiläum des Grundgesetzes ist im Foyer des Mainzer Abgeordnetenhauses eröffnet worden. 94 nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland zeigen zu den 144 Artikeln des Grundgesetzes und der Präambel ihre eigene Position.
Die Werke entstanden in verschiedenen Techniken und sind bis zum 2. Mai von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 17 Uhr, außer an Feiertagen.
„Das Grundgesetz ist die Basis unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens und garantiert jedem einzelnen Rechte, die für eine Demokratie unverzichtbar sind. Es ist das Fundament unserer Werteordnung ohne die ein Zusammenleben und ein respektvoller Umgang miteinander nicht denkbar wären“, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering bei der Ausstellungseröffnung. Das Grundgesetz garantiere jedem einzelnen Rechte, wie beispielsweise freie Meinungsäußerung und die Versammlungsfreiheit, die für eine Demokratie unverzichtbar seien. Einst als Provisorium gedacht, bewahre das Grundgesetz bis heute seine Gültigkeit.

Auch Rheinland-Pfalz habe eine besondere Rolle bei der Schaffung des Grundgesetzes gespielt, sagte Hendrik Hering weiter. So wurde in Koblenz die Rittersturz-Konferenz unter dem Vorsitz des damaligen Ministerpräsidenten Peter Altmeier vom 8. bis 10. Juli 1948 abgehalten. Sie gelte bis heute als Wegbereiter für die Bundesrepublik Deutschland und habe dem noch jungen Land Rheinland-Pfalz ein Stück weit aus der Isolierung durch die französische Besatzung herausgeholfen.

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