Die Neugestaltung des Kasteler Rheinufers im Projekt „Kransand“ macht Fortschritte. Foto: Oliver Gehrig

KASTEL– Fortschritte macht die Neugestaltung des Kasteler Rheinufers am ehemaligen Kies-Menz-Gelände, die unter dem Projektnamen „Kransand“ verwirklicht wird. Einzelheiten stellte Dr. Martin Pächer, Leiter der Verkehrsplanung bei der beteiligten ESWE Verkehr, jetzt im Ortsbeirat vor. Als Ersatz für die gefällte Böschung und die 23 gefällten Bäume werden 23 neue Bäume gepflanzt, versicherte er. Das neue Areal habe dann eine Grünfläche von 1300 Quadratmetern. Neben dem Skaterpark als Herzstück gebe es viele Sitzgele genheiten, eine Boulderwand zum Klettern, eine Tischtennisplatte und eine Parcoursanlage sowie einen Kleinkinder-Balancierbereich. Aktive und ruhigere Bereiche wechselten sich ab. „Insgesamt wird es sicher eine stark genutzte Anlage werden“, versicherte Pächer. Die hässliche graue Rheinufermauer wird mit bunten Graffiti des Kasteler Künstlers Manuel Gerullis verschönert.

 Die Ausschreibung für die Erneuerung der Beton-Stützmauer ist erfolgt, der Bau ist in den Sommerferien vorgesehen. Die Arbeiten sollen möglichst in den Abendstunden und am Wochenende stattfinden, der Verkehr wird über die Busspur gelegt. Als nächster Schritt wird dann noch der geplante Aufzug vom Rheinufer zum Hochkreisel errichtet. Die schon lange geplante Rampe von Gleis 2 und 3 des Kasteler Bahnhofes zum Hochkreisel möchte ESWE laut Pächer gerne in das Haushaltspaket für 2022 reinkriegen. „Die Gespräche mit der Bahn werden fortgeführt.“ Diese wolle die Rampe aber möglichst erst 2027 verwirklichen.                                                                                                      Der Ortsbeirat hatte einige Anregungen und Einwände. Der geplante Aufzug sei doch lediglich als Zubringer für die anvisierte Citybahn gedacht, kritisierte Josef Kübler (SPD). „Was passiert, wenn die Citybahn nicht verwirklicht wird?“ Der Aufzug sei in jedem Fall sinnvoll und erleichtere den Zugang zu den Bussen, erwiderte Pächer.

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Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.