Stadionsprecher Klaus Hafner (Mitte) moderierte zum letzten Mal die 05-Autogrammstunde bei Möbel Martin mit Levin Öztunali, Florian Müller und Verkausleiter Horst Kuhn (hinten). Foto: Jennifer Mohr

Hechtsheim „Am 18. Mai werden sicher ein paar Tränen verdrückt“, verrät der bundesweit beliebte 05-Stadionsprecher Klaus Hafner, ausgezeichnet mit der Fair-Play-Medaille, der seinem letzten Arbeitstag trotzdem gelassen entgegensieht. „Die Wehmut kommt dann aber am Morgen“, sagt er und lächelt. Die Sprecherlegende moderierte zum letzten Mal, eingerahmt von Torwart Florian Müller und Mittelfeldspieler Levin Öztunali, die Autogrammstunde des Einrichtungshauses Möbel Martin in der Barcelona-Allee. Möbel Martin, der Logenpartner vom FSV Mainz 05, hatte zum wiederholten Male in die dritte Etage geladen „Das ist schon Tradition. Und der FSV gehört einfach zu Mainz dazu“, so Horst Kuhn, Verkaufsleiter von Möbel Martin in Vertretung von Möbel Martin in Vertretung von Geschäftsführer Peter Metzger. Zwischen Teppichen und gemütlichen Sitzmöbeln erwarten die Fans die Spieler. Klaus Hafner stimmt die Wartenden freudig vor dem rot-weißen Hintergrund auf die „Hautnahstunde“ ein. Auch die beiden Bundesliga-Stammspieler werden „Klaus mit der 12“ vermissen.

 

„Vor allem die Witze, die er ins Mikrofon gemacht hat“, sagt der Levin Öztunali. Was die Spieler am liebsten aus seinem Mund gehört haben? Natürlich ihren Namen. Auch seine Herzlichkeit wird fehlen, aber die unvergesslichen Stadionmomente, die Klaus Hafner den Spielern wie den Zuschauern beschert hat, bleiben unvergessen. Die Erinnerungen werden ihn für immer begleiten , wie er sagt. „ich denke gerne zurück.“ Der alte Standort Bruchwegstadion  fällt auch und einige Anekdoten aus seiner Zeit als Jugendtrainer finden Erwähnung. Selbstverständlich habe er seinen letzten Tag schon genau vor Augen. „Mein Ablauf wird der gleiche sein wie immer“, gibt er an. „Wie jeden Samstag gehe ich mit zwei Freunden, FCK-Fans, in der Bäckerei Werner Frühstücken und danach geht´s los!“ Sein Geheimtipp für eine starke Stimme sind übrigens Salbeibonbons.

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Jennifer Mohr
Im Dezember 2017 bin ich mit Mann und Tochter von San Francisco nach MZ-Hechtsheim gezogen. Auf dem Hunsrück bin ich geboren, entscheidende Ereignisse meines Lebens habe ich allerdings in Mainz erlebt. Mein FSJ als Schulhelferin am Schloßgymnasium, meine erste WG in Mombach oder die Ausbildung zur Erzieherin an der Sophie-Scholl-Schule. Seit 2014 schreibe und veröffentliche ich Gedichte und Bücher unter meinem Mädchennamen “Hilgert”, damit er mir nicht abhanden kommt. Zur Lokalen bin ich durch einen glücklichen Zufall gekommen, denn: Poesie ist überall.