Die SPD-Fraktion informierte sich im Neustadtzentrum über die geplanten Umbauarbeiten. Foto:Ralph Keim

NEUSTADT – 4,2 Millionen Euro stehen für den Umbau des Neustadtzentrums über das Bund-Länder-Programm „Soziale Integration im Quartier“ zur Verfügung. Los geht es mit den umfangreichen Bauarbeiten Ende Februar 2020. 18 Monate lang wird das Zentrum dann allerdings nicht für die Vereine und die dort stattfindende soziale Arbeit zur Verfügung stehen. Darüber informierte sich jetzt die SPD-Stadtratsfraktion zusammen mit Ortsvorsteher Johannes Klomann, Sozialdezernent Eckart Lensch und Oberbürgermeister Michael Ebling. Antonius Böhm, Leiter des Neustadtzentrums, führte die Politiker durch das Gebäude, das zum Teil sehr verwinkelt ist, das aber seit vielen Jahrzehnten Heimat für zahlreiche Vereine, Institutionen und das Neustadtprojekt von Arbeit & Leben sowie ein Jugendzentrum und die Gruppenräume der Mainzer Grundschulsozialarbeit darstellt. Geplant ist, dass das im Souterrain untergebrachte Jugendzentrum in das Obergeschoss verlagert wird. Dort gebe es mehr Platz, zumal dann trennende Wände herausgebrochen werden sollen, um die zur Verfügung stehenden Räume zu vergrößern. Im Souterrain wird sich dann der Verein Trauer-Wege neu einrichten.

Ab März 2020 wird das Neustadtzentrum 18 Monate lang geschlossen bleiben. Foto: Ralph Keim

Auch die Lagerräume für die Vereine sowie ein neuer Gemeinschaftsraum werden im Souterrain untergebracht. Der große Saal im über eine größere Treppe erreichbaren ersten Geschoss mit seiner markenten Fensterfront bleibt erhalten. Allerdings wird die Bühne verlagert. Im gesamten Gebäude werden mit den Umbauarbeiten außerdem der Brandschutz und die Elektrotechnik auf den aktuellen Stand der Anforderungen gebracht. Durch einen Außenfahrstuhl wird dafür gesorgt, dass sämtliche Stockwerke barrierefrei erreichbar sein werden. Horst Kau, Sitzungspräsident der ebenfalls im Neustadtzentrum untergebrachten Mainzer Husaren-Garde, nahm ebenfalls an dem Rundgang teil. Er ist froh, dass die Garde wenigstens die nächste Kampagne komplett mit dem Neustadtzentrum planen kann. Doch danach wird das Neustadtzentrum für den Umbau komplett geschlossen. Ortsvorsteher Klomann zeigte sich überzeugt, dass es damit keine all zu großen Probleme geben werde. Die Verwaltung stehe den betroffenen Vereine und Institutionen zur Seite, bekräftigte er.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“