Die Schauspielerin Ella Schwarzkopf las im Café Malete. Foto: Ralph Keim

MOMBACH – Zahlreiche Veranstaltungen, TV-Sendungen und Dokumentationen haben auch in diesem Jahr den Weltfrauentag begleitet. Im Café Malete in Mombach gab es dazu am Vorabend ein musikalisch-literarisches Programm, das zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeisterte. Denn die Schauspielerin Ella Schwarzkopf stellte in ihrer Lesung unter dem Titel „Bonjour Madame“ bekannte und einflussreiche Frauen der Weltgeschichte in den Mittelpunkt, beispielsweise die russische Kaiserin Katharina II. (1729 bis 1796) oder auch die französische Modeschöpferin Coco Chanel (1883 bis 1971).                    Aber auch um männliche Persönlichkeiten drehte sich die Lesung, bei der Ella Schwarzkopf zudem das Lebensgefühl der jeweiligen Zeit wieder aufleben ließ, indem sie aus Briefen zitierte, Gedichte rezitierte und aus Interviews vorlas. Die Zuhörer im Café Malete erlebten so die Menschen, die hinter den bekannten Namen steckten. Menschen, die Gefühle haben, die mit Freud und Leid gleichermaßen konfrontiert werden. Dabei gab es Momente, die zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln anregten.

Nadja Cholodkova umrahmte die Lesung musikalisch. Foto: Ralph Keim

 Ella Schwarzkopf (Jahrgang 1957) lebt seit ihrer Übersiedlung aus Russland nach Deutschland 1990 in Mainz. Ihre Schauspielausbildung erfolgte am Maly-Theater in Moskau. Bei ihrer Lesung im Café Malete Nadja Cholodkova am Keybord begleitet.      Auch in den kommenden Monaten gibt es im von der Caritas getragenen Café Malete, Emrichruhstraße 33, interessante Lesungen. Als nächstes kommt am 20. März die Kultur- und Weinbotschaferin Barbara Reif, die dem Frühling die Referenz erweist. Beginn ist um 19 Uhr. Am 25. April lässt der in Mombach bestens bekannte Heinz Meller die unvergessene Filmlegende Heinz Erhardt über dessen unnachahmliche Gedichte und Geschichten aufleben. Beginn ist um 19 Uhr.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“