Immer ein Stimmungsgarant, auch beim DCC: die Mainzer Hofsänger. Foto: Ralph Keim

DRAIS – Unter dem Motto „Der DCC feiert wunderbare 22 Fastnachtsjahre“ stand auch die Große Lerchensitzung des Draiser Carneval-Clubs. Mehr als 600 Besucher erlebten in der ausverkauften Sport- und Kulturhalle ein schwungvolles Programm, das einen tollen Mix mit eigenen und auswärtigen Aktiven bot.

Die Besucher der DCC-Sitzung erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Foto: Ralph Keim

Schon beim Einzug bot sich ein tolles Bild. Das Komitee mit Sitzungspräsident Jürgen Katluhn wurde nicht nur von zahlreichen Gardisten, sondern auch von einigen Schwellköppen und der übergroßen „Draaser Lerche“ auf die närrische Rostra begleitet.
Auf der Bühne wechselten sich ausgezeichnete Vorträge mit getanzter und gesungener Fastnacht ab. Das DCC-eigene Ballett „Limited Edition“ bot dabei gleich zu Beginn ein optisches Ausrufezeichen. Mit den „Roten Funken“ aus Frickhofen und dem Ballett „Mann-O-Mann“ des TV Finthen sollten im Laufe des Abends noch weitere optische Highlights folgen.

Das DCC-Ballett „Limited Edition“. Foto: Ralph Keim

Bei den Vorträgen oblag es Peter Darmstadt als Chef des DCC-Protokolls, die internationale, die nationale und die lokale Politik kritisch und mit scharfen Versen zu kritisieren. Sei es das „Akten-Gate“ im Büro des ausgeschiedenen Wirtschaftsdezernenten Sitte oder die Amtsführung von „Zwillings-Schees“ Eder im Verkehrsdezernat – allein Mainz bot in den vergangenen Monaten ja allerlei Gesprächsstoff. In das selbe Horn stieß auch Bernhard Knab als „Deutscher Michel“.

 

Den DCC-Aktiven Michael Hensel hat es ins Ballett verschlagen. Foto: Ralph Keim

Bei den Kokolores-Vorträgen hatte der DCC ebenfalls einiges zu bieten: Helmut Schlösser als „Casanova“, Michael Hensel als Aktiver vom Ballett und Gunther Raupach als „Mann mit dem man rechnen kann“ waren einfach nur köstlich.
Für Beifallsstürme bei den Gesangsdarbietungen sorgten unter anderem die Altrheinstromer, Oliver Mager und natürlich die Mainzer Hofsänger. Mit dem Klassiker „Meenz bleibt Meenz“, gesungen von DCC-Ehrenkomiteeter Steffen Molitor steuerte die DCC-Sitzung auf das Finale zu.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“