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Vorstoß ist scheinheilig

FINTHEN – Die Diskussion um die Sinnhaftigkeit von Wahlplakaten ist nicht neu, so die CDU in einer Reaktion auf den SPD-Vorstoß zu weniger Wahlplakate. Sie verschönern nicht grade das Stadtbild, tragen aber auf der anderen Seite zur Information der Wähler bei, so die CDU weiter.
Den Vorstoß der SPD Finthen, die Plakatierung abzuschaffen oder zumindest zu begrenzen, empfindet die Vorsitzende der CDU Finthen, Uta Schmitt, jedoch für misslungen: „Vor der letzten Kommunalwahl wurde im Ältestenrat bereits über eine Begrenzung der Wahlplakate diskutiert. Damals hat die SPD diese Idee kategorisch abgelehnt. Stattdessen hatte sie als erste Partei im Stadtgebiet plakatiert und darüber hinaus die meisten Plakate aufgehängt. Bevor die SPD andere Parteien kritisiert, sollte sie zunächst im eigenen SPD Stadtverband für diese Meinung werben. Dies scheint aktuell aber nicht erfolgsversprechend zu sein.“
Vor einer sachlichen und parteiübergreifenden Debatte zur Begrenzung der Plakatierung verschließe sich die CDU nicht, der Alleingang der SPD zu dem Thema sei laut Schmitt jedoch scheinheilig.

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