Auch in diesem Jahr entführten die Narren Ortsvorsteher Schäfer. Foto: Werner Lehr

FINTHEN – Die Freiherrn- und Freifrauen üben seit vielen Jahren am Altweiberdonnerstag das Brauchtum der Entführung des Ortsvorstehers aus. Tante Anna (Maria Zimmermann) leistete Amtsinhaber Herbert Schäfer Beistand.
Nach seiner Festnahme wurden ihm seine Fehler und Versäumnisse des letzten Jahres vorgehalten: Chefankläger Frank Becker warf Herbert Schäfer folgende Versäumnisse vor, Es solle mehr Sicherheit für die Kinder der Peter-Härtling-Schule sorgen. Die Anbindung der Römerquelle und des Layenhofes vor allem am Wochenende an das Mainzer Verkehrsnetz müsse unbedingt verbessert werden.
Ebenso warf man ihm Mängel, was die neue Tennisanlage in der Waldthausenstraße anbetraf vor, Sicherheit, Sauberkeit und Müllabfuhr auf der Römerquelle waren weiteres Anliegen. Schließlich wurde noch ein Platz für Kinder gefordert. Ortsvorsteher Herbert Schäfer nahm die Anschuldigungen gelassen entgegen.
Verteidiger Elmar Frey schaffte es durch seine geschickte Verteidigertaktik alle Anschuldigungen gegen den Orts Chef zu entkräften, so dass der Richter (Max Weil) keine andere Wahl hatte: er sprach Herbert Schäfer frei.
Weil überreiche ihm als Anerkennung für seine seit 25 Jahren dauernde Arbeit für den Stadtteil eine Scherbe mit einem Sympathiespruch und einen Schäferorden mit Brillanten besetzt.

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Werner Lehr
Ich bin seit 1992 von Zeit zu Zeit mit dem Verfassen von Berichten und Werbetexten beschäftigt. Nach dem erfolgreichen Abschluss in den Bereichen Rhetorik und moderner Kommunikationstechnik habe ich mich mit der aktuellen Berichterstattung aus den Bereichen Vereine, Wirtschaft, Kultur, Lokalpolitik und dem kirchlichen Bereich beschäftigt. Ab 2018 freue ich mich auf eine neue Herausforderung bei der Lokalen Zeitung in Mainz.