Im Bürgerhaus stellte die Bodenheimer SPD ihre Kandidaten zur Kommunalwahl vor. Foto: Ralph Keim

BODENHEIM – Im Rahmen eines Bürgerempfangs im Bürgerhaus stellte die SPD ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahl Ende Mai vor. Thomas Becker-Theilig als Kandidat zur Wahl des Ortsbürgermeisters führt die Liste an. Seine Wiederwahl als Bodenheimer Bürgermeister und die Verteidigung der absoluten Mehrheit im Rat – das sind die beiden Ziele der Sozialdemokraten.                                                                             Inhaltlich wichtig ist der Bodenheimer SPD, die Kommune vom Verkehr zu entlasten. Besonders der Schwerlastverkehr, der die B9 der Maut wegen meidet, sei zu einer großen Belastung für Bodenheim geworden, wurde an diesem Abend deutlich. Und: Die SPD setzt sich für eine städtebaulich verträgliche Nachnutzung des Kuemmerling-Areals ein. Bürgermeister Becker-Theilig zog derweil schon einmal ein positives Fazit der vergangenen Jahre. Was die Radwege und die Situation der Parkplätze angehe, habe man einiges auf den Weg bringen können. Die Eröffnung des Kuemmerling-Kreisels habe ebenfalls maßgeblich zur Verkehrsentlastung beigetragen. Auch die Kita-Situation habe sich verbessert.

SPD-Bürgermeister Becker-Theilig tritt erneut an. Foto: Ralph Keim

Erfreulich sei, dass es im Gemeinderat nur wenig an Parteipolitik gegeben habe. Zum Wohle der Bodenheimer Bürger habe man weitgehend an einem Strang gezogen. Zur Kandidatenliste stellte der amtierende Bürgermeister fest, dass alle Altersgruppen, Berufsgruppen, außerdem Studenten und Unternehmer seien vertreten. Die Liste sei daher eher eine Art Bürgerliste, denn es seien nicht nur SPD-Mitglieder vertreten. Die jüngste Kandidatin ist 19 Jahre. Günter Scholles (78) stehe auf „Ehrenplatz“ 24.        Auch die drei Beigeordneten Thomas Glück, Johannes Schöller und Andreas Kappel stellen sich zur Wahl. Sie alle wollen dazu beitragen, dass die SPD in der früheren CDU-Hochburg Bodenheim die absolute Mehrheit am 26. Mai verteidigt.

Vorheriger ArtikelVR-Bank Mainz Zug der Finther Lebensfreude
Nächster ArtikelNe Fleischworscht und ein Nachtwächter
Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“