Die Spaßmacher Companie läutete das Finale ein. Foto: Elke Fauck

MOMBACH – Die Eulenspiegel hatten schon in der Vergangenheit viele Erfolge zu verzeichnen und übertreffen sich immer wieder selbst tollen Sitzungen. So auch in dieser Kampagne.
Falls der Rheinpegel noch einmal so stark fallen sollte wie 2018, weiß der närrische Oberkellner (Axel Zimmermann) einen Rat, um die Schifffahrt nicht zu beeinträchtigen: man stelle den Obermessdiener ins Binger Loch. Vielleicht wär en annern Trainer cool, so was wie der aus Liverpool – so der Lösungsvorschlag des Protokollers zur Vermeidung eines Bundesliga-Abstiegs.
Der Red-Akteur (Rüdiger Schlesinger) stellte mit mathematischer Präzision fest, dass 2018 vier von zehn Frauen bei der Führerscheinprüfung durchfielen, während bei den Männern 60 % bestanden haben.
Viel schädlicher als CO2, findet Bernhard Knab, der als Deutscher Michel die närrische Rostra gerne für klare Worte zu Politik und Politikern nutzt, das Methangas, das von Rindern ausgeschieden wird. Um diese chemische Verbindung zu vermindern, will er den Bundestag halbieren.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Knabs Enkel Marian Butscher schlägt der Bundeswehr Munition aus der Mainzer Gulaschkanone vor. Seinen Freunden erklärte der Jugendreporter die Tätigkeit des Sitzungskomitees: ein geradegezogener Stuhlkreis.
Martin Heininger präsentierte dem Publikum die Technik seines neuen Google-Assistenten Schieri von Veräppel (Christian Schier). Nicht nur bei Bernhard Knab ging das Fastnachtsgen vom Opa auf den Enkel über: Julian Krost singt nun im dritten Jahr erfolgreich auf der Bühne der Eulenspiegel. Vorsitzender Friedhelm Krost und seine Frau Maria, die sich seit über 30 Jahren für Programm und Regie der Sitzungen verantwortlich zeichnen, sind stolz auf den närrischen Nachwuchs.
„Zwischen Kastel und Wiesbaden kommt Ihnen aktuell ein Kreuzzug entgegen.“ Die Schnorreswackler vom GCV (Leitung Thomas Becker)brillierten gesanglich mit ihrem Gebabbel aus dem Mittelalter. Auch Erfolgsgaranten wie Andi Ost und Oliver Mager durften bei der Sitzung nicht fehlen.

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Elke Fauck
Seit November 2013 arbeite ich als freie Mitarbeiterin für die Lokale Zeitung. Hauptsächlich schreibe ich für Gonsenheim, Mombach und Finthen – aber auch gelegentlich andere Vororte oder die Innenstadt. Ich favorisiere kulturelle Veranstaltungen wie Vernissagen, Konzerte etc., auch während der Fastnachtszeit bin ich sehr gerne für die Lokale unterwegs. Doch die Mischung macht’s – deshalb berichte ich über alle Themen.