Uwe Abel, Vorstandsvorsitzender der MVB, erläuterte die Jahresbilanz 2018 seines Hauses. Foto:Ralph Keim

MAINZ – Mit einer Bilanzsumme von 6,327 Milliarden Euro hat die Mainzer Volksbank (MVB) das Jahr 2018 abgeschlossen. Das entspricht einer Steigerung von 2,4 Prozent beziehungsweise 145 Millionen Euro. Diese Zahlen gab der Vorstandsvorsitzende der MVB, Uwe Abel, im Rahmen der Jahresbilanzpressekonferenz bekannt. Der Reingewinn vor Steuern sank um 5,1 Millionen Euro auf 53 Millionen Euro. Der Bilanzgewinn beläuft sich – wie im Jahr 2017 – auf 10,3 Millionen Euro.                                                                Die Kredite an ihre Kunden konnte die MVB erstmals in ihrer Geschichte auf mehr als fünf Milliarden Euro steigern. Das Plus von 329 Millionen Euro entspricht sieben Prozent. Insgesamt umfasste das Neukreditgeschäft der MVB im vergangenen Jahr inklusive aller Zusagen auf ein Volumen von 1,733 Milliarden Euro. Wachstum verzeichnet die MVB auch bei den Kundeneinlagen: Mit einem Plus von 3,1 Prozent liegen diese bei ebenfalls über fünf Milliarden Euro, nämlich 5,183 Milliarden Euro.                                                   „Die MVB kann auf ein gesundes Wachstum sowie stabile Zahlen für 2018 zurückblicken“, stellte der Vorstandsvorsitzende fest. Er ging auch auf die fortschreitende Niedrigzinsphase und die bürokratische Regulatorik ein, die auch die MVB betreffe. Trotz Niedrig- und Negativzinsen konnte die MVB den Zinsüberschuss von 107,1 Millionen Euro (plus 0,6 Prozent) sogar marginal steigern.

Zufrieden zeigte sich Uwe Abel darüber, dass der Verwaltungsaufwand nur um 1,3 Prozent von 85,9 Millionen Euro auf 87 Millionen Euro gestiegen ist. Vor diesem Hintergrund wird der im Mai stattfindenden Vertreterversammlung eine Dividende von erneut 3,25 Prozent vorgeschlagen.                                                                                        Vorstandsvorsitzender Abel unterstrich bei dieser Gelegenheit auch das Engagement der MVB für Vereine und Institutionen in der Region. An Crowdfunding, Spenden und Sponsoring für Vereine und Institutionen habe ich im vergangenen Jahr auf knapp 600000 Euro belaufen.                                                                                                        „Die MVB lebt nach Prinzipien der genossenschaftlichen Idee“, so Abel. Da der Mensch im Mittelpunkt stehe, sei es um so wichtiger, in soziale, sportliche und gemeinnützige Projekte zu investieren. Dies soll auch in diesem Jahr so fortgesetzt werden.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“