Die Meenzer Guggemusik „Notequetscher“ begeisterten lautstark. Foto: Elke Fauck

GONSENHEIM – Auch wenn die Schnitzeluniformen der beiden Kleppergarden ursprünglich aus Papier waren, so ist der heutige Unterschied der Gonsenheimer und Mainzer Kleppergarde nicht nur das Material der Uniform (Gonsenheimer Kleppergarde Plastik und Mainzer Kleppergarde Stoff), sondern dem aufmerksamen Betrachter fällt auch die umgekehrte Farbfolge bei dem Gonsenheimer Verein auf.

Für die Piraterie der Mainzer Klinikathleten ist die Decke der Jahnturnhalle nicht hoch genug.
Foto: Elke Fauck

Ebenfalls auf den Kopf stellte der 1877 gegründete Verein die Jahnturnhalle bei seiner Sitzung. Die neue Sitzungspräsidentin, Daniela Petri, führte souverän durch das Programm. „Ich war im hohen Dom zu Mainz Karl Lehmanns Engel Nummer eins“ stellte sich Engel Aloysius Moguntinus alias Jürgen Meißner dem närrischen Auditorium vor.

Im „Nachthemd un de Zippelkapp“ erschien Frank Lampe und berichtete von seinen beiden Halbtagsstellen bei Matratzen-Concord und dem Dänischen Bettenlager. Das griechisch/italienische Duo (Otto Eller und Leo Vella) nahm beide Länder, deren Bewohner, Mentalität und Politik auf’s Korn.

Rudi Hube als pfälzischer Grenzbeamter und sein französischer Kollege alias Michael Emrich stritten patriotisch vor dem Schlagbaum, als ein Bauarbeiter (Dennis Roßkopp) zufällig vorbeikam und feststellte, dass sich eine Schraube gelockert hat, die die Schranke nach unten fallen ließ und mit dem Schraubendreher in sekundenschnelle das Problem der beiden behob und somit war die deutsch-französische Freundschaft wieder besiegelt.
Sänger Dieter Meisenzahl kam ohne die „Bimmelbahn“ nicht von der Bühne.

Zahlreiche Musik- und Tanzgruppen sorgten mit spektakulären Darbietungen für einen fulminanten Abend.

Vorheriger ArtikelVerkehrsunfall mit Verletzten
Nächster Artikel„Ebersheim ist das Aschenputtel von Mainz“
Elke Fauck
Seit November 2013 arbeite ich als freie Mitarbeiterin für die Lokale Zeitung. Hauptsächlich schreibe ich für Gonsenheim, Mombach und Finthen – aber auch gelegentlich andere Vororte oder die Innenstadt. Ich favorisiere kulturelle Veranstaltungen wie Vernissagen, Konzerte etc., auch während der Fastnachtszeit bin ich sehr gerne für die Lokale unterwegs. Doch die Mischung macht’s – deshalb berichte ich über alle Themen.