Die Jugendbildungsmesse im Theresianum bot Informationen satt. Foto: kga

MAINZ – Wer für ein paar Wochen oder gar ein ganzes Jahr ins Ausland wollte, war früher meist im Austauschschülerprogramm und bei ausgesuchten Gastfamilien gut aufgehoben. Heute wollen viele junge Menschen den Sprung wagen, entweder als Schüler oder nach der Schule in einem so genannten „Sabbatjahr“, als Au pair oder Mitarbeiter in einem Naturpark, oder als Praktikant. Doch wie und wohin? Die Angebote sind so vielfältig wie die Ziele rund um den Globus. Orientierungshilfe konnten sich Interessierte bei der 13. Jugendbildungsmesse (JuBi) im Theresianum holen. Auf Initiative der Theresianum Stiftung & Alumni waren zahlreiche Anbieter gekommen, um über ihre Programme zu informieren. In den Kategorien Freiwilligenarbeit, Work&Travel und High School gaben mehr als 40 Aussteller Auskunft. USA, Kanada und England stehen immer noch hoch im Kurs. Aber auch Australien und Neuseeland sind ein gefragtes Ziel junger Menschen geworden. Weitere Ziele, die auf der Messe auszumachen waren: Asien, Afrika und Südamerika.

Wer allerdings meint, man setzt sich in einen Flieger und reise zu einer von einer Agentur ausgewählten Gastfamilie, der täuscht sich. Wer ein ganzes Jahr bleibt, zahlt mitunter entsprechend. Kosten für Schule, Unterkunft und Versicherung sowie können bei manch einem Anbieter locker auch in den fünfstelligen Bereich bis knapp 30.000 Euro steigen. Auch das amerikanische Konsulat hatte einen Infostand auf der Messe und erklärte alles zum richtigen Visum. Denn je nachdem, ob der angedachte Aufenthalt privat organisiert wird oder ein Schüler von 14 Jahren an einem Austauschprogramm teilnehmen will, bedarf es unterschiedlicher Einreise- und Aufenthaltserlaubnisse. Auch machte das Konsulat auf finanzielle Fördermöglichkeiten aufmerksam.

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