Die Fahne der Marienborner Brunnebutzer weht jetzt nahe des Rathauses. Foto: kga

MAINZ – Über der Brücke, die am Rathaus über die Rheinallee führt schon zahlreiche Fahnen verschiedener Garden. Die Fahne aber, die den ersten Platz zum Rathaus und somit einen Ehrenplatz einnehmen durfte, die wurde erst am ersten Februarsamstag gehisst. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Ebling zogen Präsident Volker Wagner und Klaus Wilhelm (stellvertretender Schriftführer) von den Marienborner Brunnebutzer die Vereinsfahne hoch in den Wind. „Es ist ein schöner Brauch seit einigen Jahren, dass wir hiermit stets den Verein ehren, der das älteste Jubiläum in der Kampagne feiert“, erklärte Ebling und freute sich, dass er in diesem Fall sogar Gründungsmitglieder der Brunnebutzer begrüßen konnte. Denn erst vor genau vier mal elf Jahren war der Verein 1975 aus der Taufe gehoben worden. Damals hatte sich der Sportverein als Organisator und Veranstalter weitgehend aus der Fastnacht im Stadtteil herausgezogen und die Aufgaben dem Vereinsring um Ernst Münch überlassen. Der beschloss mit Karl-Josef Krost einen Karnevalsverein zu gründen, was am 19. März in der Kulturhalle dann genauso auch geschehen ist.

Grund genug also nach närrischen 44 Jahren jetzt mit der Vereinsfahne auch von der Rathausbrücke hinunter in die Stadt grüßen zu dürfen. Auf vierfarb-buntem Grund prangt mittig und in Gold gehalten die Narrenkapp über einem angedeuteten Brunnen, dahinter explodiert ein Diamantfeuerwerk. Während die Fahne gehisst wurde, spielte der Fanfarenzug der Altstadt-Bauern, wie in jedem Jahr bei diesem Ereignis. Und unter großem Helau und Hallo von Mitgliedern vieler befreundeter Vereine und aus den Ortsbeiräten der Stadt stieg die Fahne in die Höhe.

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