Der erste Spatenstich zum sozial geförderten Wohnungsbau in der Niersteiner Gutenbergstraße ist vollzogen. Foto: Stadt Nierstein

NIERSTEIN – Stadtbürgermeister Thomas Günther bedankte sich im Namen der Stadt Nierstein bei Hasim Sengül von HS Concept Asset Management für die Planung und Durchführung des Projekts „sozial geförderter Wohnungsbau“ in der Gutenbergstraße in Nierstein. Dazu gab es jetzt den ersten Spatenstich.
Ebenfalls bedankte sich Günther im Namen der Stadt bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB). Diese vergab ein ISB-Darlehen in Höhe von rund drei Millionen Euro. Mit einem Tilgungszuschuss von knapp 900000 Euro fördert das Land den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 25 Wohnungen.
Die barrierefreien Wohnungen dürfen 25 Jahre lang zweckgebunden nur an Haushalte mit niedrigen Einkommen vermietet werden. Stadtbürgermeister Günther betonte, dass die Schaffung und Erhaltung von bezahlbaren Mietwohnungen für die Stadt Nierstein von großer Bedeutung sind.
Auch Beigeordneter Egid Rüger freute sich: „Mit diesem Projekt schließen wir einen Teil des Bedarfs für den sozialen Wohnungsbau. Dies wird ein Pilotprojekt sein für weitere Bauten. Nierstein hat gerade für diese Wohnungsgröße nur sehr wenig Kapazitäten und das ist eine gute Sache.“

Seitens der ISB nahm Alexandra Wüst teil, die regelmäßig Investoren wie Privatpersonen zu Fördermöglichkeiten berät und in dieser Funktion bereits zahlreiche Wohnbauprojekte begleitete: „Als Förderbank des Landes leisten wir ausgesprochen gerne einen Beitrag zu diesem Vorzeigeprojekt. Die Wohnungen, die hier entstehen, sind nicht nur für mindestens 25 Jahre Haushalten mit niedrigen Einkommen vorbehalten, sondern zudem allesamt barrierefrei ausgebaut und in unmittelbarer Nähe zu Geschäften des täglichen Bedarfs gelegen, was der Vielfalt und der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft gerecht wird.“

Teilen
Vorheriger ArtikelGesamtkonzept statt Zentrenkonzept
Nächster ArtikelFluglärm über Weisenau hat zugenommen
Redaktion
Diese Beiträge sind in unseren Redaktionen entstanden. Dazu sichten wir Pressemeldungen, eingesandtes Material und Beiträge von Vereinen, Organisationen und Verwaltung. Dies alles wird dann von unseren Redaktionsleitern verifiziert, bearbeitet und ansprechend aufbereitet. Oftmals ergeben sich daraus Themen, die wir dann später aufgreifen.