OB Ebling zeichnete Thomas Nonnenmacher mit dem Mainzer Pfennig aus. Foto: kga

MAINZ – Für seine allgemeinen Verdienste und besonders für den Förderverein des Stadthistorischen Museums hat Oberbürgermeister Michael Ebling beim Empfang zum 60. Geburtstag von Thomas Nonnenmacher diesen mit dem Mainzer Pfennig ausgezeichnet. Er ist eine der wichtigsten städtischen Ehrungen für Bürgerengagement.
Nonnenmacher habe sich „mit Herz und Hand der Pflege des kulturellen Erbes der Stadt verschrieben“, lobte der OB im historischen Gewölbe der Initiative Zitadelle. „Was wäre unsere Stadt ohne Idealisten, die ihre klaren Ziele niemals aus den Augen verlieren und sich dafür einsetzen“, so OB Ebling.
Nonnenmacher wirkte sichtlich gerührt von der hohen Auszeichnung und bedankte sich. „Es freut mich sehr“, sagte das Vorstandsmitglied des Fördervereins und lenkte Ebling direkt von sich ab auf die Bedürfnisse des Museums. „Wenn es um das Ranking bezüglich eines Stadthistorischen Museums geht, liegt Mainz leider immer noch ganz weit hinten“, sagte der Geehrte. Er gab Ebling deshalb eine einzige wenn auch wichtige Bitte mit auf den Weg. „Wir brauchen mehr Förderung und mehr Räume. Wir haben inzwischen so viele Exponate, dass wir aus allen Nähten platzen.“

Ebling blickte in seiner Ansprache auf das Leben Nonnenmachers zurück. Menschen wie Nonnenmacher seien es gewesen, die sich für ihr Mainz einsetzten. Er begeisterte sich früh für die Geschichte und das Vereinsleben, habe als aktiver Sportler und vor allem ehrenamtlich 40 Jahre lang erst als Jugendwart und zuletzt als Vorsitzender die Mainzer Kegelvereinigung begleitet und 1989 auch bei der Gründung des Stadtsportverband mitgewirkt.

Als „akribischer Chronist und Sammler“ sei Nonnenmacher begeistert von der Idee eines Stadthistorischen Museums gewesen und 1996 an dessen Gründung und des Fördervereins beteiligt. „Das Museum ist seine Lebensaufgabe, das von seiner Sammelleidenschaft und seiner umfangreichen Privatsammlung profitiert“, so Ebling.

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