Ortsvorsteher Rainer Meier und IG-Sprecherin Birgit Christmann stießen auf ein gutes Jahr 2019 an. Foto: Oliver Gehrig

AMÖNEBURG – Rund 40 geladene Gäste begrüßte Birgit Christmann, die Sprecherin der Interessengemeinschaft der Amöneburger Ortsvereine, zum Neujahrsempfang im evangelischen Gemeindesaal. Sie stellte die ehrenamtliche Arbeit im Stadtteil in den Fokus ihrer Rede. „Ehrenamtliches Engagement ist nicht selbstverständlich“, betonte Christmann. „Bleiben Sie dran, damit unser Stadtteil lebendig bleibt.“ Ein Beispiel für gelungenes ehrenamtliches Engagement ist Hans-Jürgen Otter vom Turnverein Amöneburg, der sich seit vielen Jahren um das Ausrichten der Prüfungen zum Deutschen Sportabzeichen beim TVA kümmert. Auch im vergangenen Jahr war der TVA mit rund 230 Sportabzeichen der fleißigste Sammler in Wiesbaden und voraussichtlich auch in Hessen. Dafür erhielt Otter jetzt die Sportplakette des Landes, die höchste Auszeichnung im hessischen Sport. Dank großem Engagement kam auch das zweite Familienfest anlässlich der AKK-Kulturtage auf dem Sportplatz zustande. Ausrichter waren die Kita Amöneburg und die Sportvereinigung. „Das Fest soll Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenführen“, erläuterte Christmann.

Ortsvorsteher Rainer Meier (SPD) ging auf den neuen Wohnpark der GWW in der Wiesbadener Landstraße ein. „Ich hoffe, er wird von den Amöneburgern angenommen“, sagte Meier. Das Ziel sei, möglichst viele frühere Amöneburger in den Stadtteil zurückzuholen. Er forderte alle auf, die Neubürger besser zu integrieren. „Daran müssen wir alle arbeiten.“ Erfolge des Ortsbeirate seien die neue Beleuchtung am SVA-Clubheim, die neue Pflasterung am Klaus-Dyckerhoff-Haus und die neuen Schaukästen der Vereine in der Dyckerhoffstraße. Nun müsse der Zaun am Clubheim noch erneuert werden. Probleme gebe es nach wie vor mit den vielen Dauerparkern. „Es ist eine mittlere Katastrophe“, betonte Meier. „Das Ortsbild wird negativ beeinträchtigt.“
Der Mainzer AKK-Beauftragte Horst Maus ging auf die stärkere Zusammenarbeit der Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden ein, die den beiden OBs zu verdanken sei. Am Rande der Veranstaltung wurden die beiden Einrichtungen Kunstwerkstatt und Elterncafé vorgestellt. Für die musikalische Umrahmung des Empfangs sorgte Sängerin Katharina Hempel mit Liedern wie „Liebe ist“.

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Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.