Dr. Claudius Moseler (ÖDP), Ortsvorsteher von Marienborn. Foto: red

MARIENBORN – Das Jahr 2018 ist vorbei. Jetzt richten sich alle Blicke auf 2019 – so auch in Marienborn. Wir sprachen mit Ortsvorsteher Dr. Claudius Moseler (ÖDP) über wichtige Projekte.

Herr Ortsvorsteher, was war 2018 besonders für Marienborn?
CLAUDIUS MOSELER: Die 1. Fußballmannschaft der TuS Marienborn konnte sich über einen Aufstieg in die Verbandsliga Südwest freuen. Unsere Marienborner Freiwillige Feuerwehr feierte ihr 125-jähriges Bestehen. Dazu gab es eine große akademische Feier sowie einen Fackelumzug anlässlich der Kerb.

Was war das wichtigste Projekt, das realisiert werden konnte?
CLAUDIUS MOSELER: Die Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen in der Ortsverwaltung: Es erfolgte der barrierefreie Umbau, die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen, die Beseitigung des feuchten Fundaments sowie die notwendigen Erneuerungen bei der Elektroinstallation. Die vielen Schlaglöcher in der Straße Im Borner Grund zwischen Am Haidenkeller und Rolf-Balsam-Straße wurden endlich mit einer neuen Teerdecke beseitigt. Die Wege auf dem Friedhof wurden befestigt. Und: Es gibt einen neuen Wertstoffhof in Marienborn.

Was konnte, entgegen der Erwartung, nicht realisiert werden?
CLAUDIUS MOSELER: Entlang der Mainzelbahntrasse sind sämtliche Bauwerke und Teile der Haltestellen beschmiert. Hier wurde die Mainzer Mobilität aufgefordert, endlich zu handeln und diese zu beseitigen. Ein ÖDP-Antrag im Stadtrat, dass die Stadt entschlossener gegen illegale Farbschmierereien vorgeht, ist in die Ausschüsse verwiesen worden. Derzeit wird sich leider um konkrete Maßnahmen herumgedrückt.

Was wird 2019 definitiv realisiert?
CLAUDIUS MOSELER: Für die Sanierung der Madonna am Marienbrunnen haben wir endlich eine Zusage der Verwaltung. Die entsprechenden Vorbereitungen seitens der Verwaltung laufen. Auch bekommen wir zwei Fahrradstationen von MVG MeinRad.

Was sollte Ihrer Meinung nach 2019 unbedingt angegangen werden?
CLAUDIUS MOSELER: Offene Baustellen sind der noch zu verbessernde Lärmschutz an den Autobahnen A 63 und A 60, wo sich Marienborn eine entsprechende Einhausung oder Überdachung sowie eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf dauerhaft 80 km/h für den Lärmschutz wünscht. Hier ist das Land gefordert. Konkrete Maßnahmen müssten auch in der Fortschreibung des Lärmaktionsplanes der Stadt Mainz aufgenommen werden, was bisher leider unterblieben ist.

Was steht 2019 noch an?
CLAUDIUS MOSELER: 2019 feiern die Brunnebutzer närrisches 44-jähriges Bestehen. Dazu werden von den Brunnebutzern eine Reihe von besonderen Veranstaltungen 2019 angeboten. Außerdem jährt sich 2019 zum 50. Mal die Eingemeindung von Marienborn nach Mainz.

Teilen
Vorheriger ArtikelMarkworts Laudatio an Martenstein
Nächster Artikel15-Jähriger will Mütze klauen
Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“