Die Kindererziehung steht im Mittelpunkt eines Projektes in der ruandischen Partnerregion des Kreises, das Mainz-Bingen finanziell unterstützt. Foto: Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz-Ruanda

INGELHEIM – Mit 10000 Euro unterstützt der Verein Freundschaftskreis Rusumo das Pilotprojekt „Förderung der frühkindlichen Entwicklung“ im Distrikt Rusumo, Sektorenverbung Kirehe, in Ruanda. Dabei soll insgesamt 500 Eltern Erziehungs- und Betreuungskompetenz vermittelt werden. Kinderrechte und der soziale Schutz der ganzen Familie werden bei dem Projekt thematisiert.
Dadurch soll Harmonie innerhalb der Familien aufgebaut, der Gewalt in den Familien vorgebeugt und die soziale Sicherheit der Kinder gewährleistet werden. Insgesamt kostet das Projekt knapp 46.000 Euro, die restlichen Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz als Partnerland von Ruanda. Die Abwicklung des Projektes liegt in der Hand des Koordinationsbüros Kigali.

Der Landkreis Mainz-Bingen unterhält seit 1987 Kontakte mit dem ehemaligen Distrikt Rusomo in Ruanda, das seit 1982 Partnerland von Rheinland-Pfalz ist. Dort gab es 2016 eine Verwaltungs- und Gebietsreform, Rusumo ging dabei in dem Distrikt Kirehe auf, der aus 12 Sektoren besteht. Vier davon sind dem Landkreis Mainz-Bingen als Partnerschaftssektoren zugeteilt: Nyamugali, Kigina, Kigarama und Kirehe. Sie bilden zusammen den Sektorenverbund Kirehe, auf den die Partnerschaft mit Rusumo überging.
Seit 2003 beteiligt sich der Landkreis außerdem an der „Aktion Tagwerk“. Mitglieder im Verein sind der Kreis Mainz-Bingen, fünf Verbands- und acht Ortsgemeinden, die Gemeinde Budenheim, vier Institutionen und 23 Privatpersonen.

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