Tanzspiel des Mombacher Turnvereins begeisterte mit toller Choreografie. Foto: MTV

MOMBACH – Beim Tanzspiel des Mombacher Turnvereins stimmte die Choreografie nicht nur in, sondern auch vor der Turnhalle. Passend zum aufgeführten Märchen „Frau Holle“ war am Morgen der erste Schnee in Mainz gefallen. Somit waren die Besucher in der vollbesetzten MTV-Halle in der richtigen Winterstimmung für ein fantasievoll getanztes Weihnachtsmärchen.

65 Akteure zwischen vier und 15 Jahren brachten die Besucher zum Staunen. Während Klaus Schenke als „Märchenonkel“ die Geschichte von Goldmarie und Pechmarie erzählte, tanzten die ungleichen Schwestern auf der Bühne vor einer mit viele Liebe zum Detail gestalteten Kulisse (Bühnenbild: Alexander Ochs/Bühnenbildmalerei: Tanzgruppe „Got2move reloaded“). So wurden auch die Tänzerinnen zeitweise ein lebendiger Teil des Bühnenbildes. Besonders beeindruckend war das Kostüm des Apfelbaums, mit seiner strubbeligen, verwunschenen grünen Perücke.

Kostümbildnerin Conny Glässer hat auch beim siebten Tanzspiel des MTV gezeigt, dass sie viel Wert aufs Detail legt und mit einfachen Mitteln ausgefallene Kostüme gestalten kann. Was fürs Herz waren aber nicht nur die Kostüme, sondern auch die professionelle Vorführung der Gruppe „Die Lollipops“. Als braune Brote kamen die Fünf-  bis Siebenjährigen auf die Bühne gewuselt, um sich dann mit zackigen Bewegungen widerspenstig in den Ofen schieben zu lassen. Das Publikum war begeistert.

Die Akteure des getanzten Märchens kamen in diesem Jahr aus den Abteilungen Tanz, Turnen und Rope Skipping. Für die Gesamtgestaltung war Andrea Roth verantwortlich, die ihren verdienten Applaus am Ende der Vorführung mit den vielen fleißigen und kreativen Helfern auf und hinter der Bühne sowie den Übungsleitern teilte. Ihr besonderer Dank galt der Tanzgruppe „Got2move reloaded“. Die Mädchen hatten unter anderem das Bühnenbild bemalt, einige Szenen selbst choreografiert und ihre Freizeit für die Sonderproben geopfert.

Durch insgesamt 50 Lichteinstellungen waren die Akteure dieses Mal besonders gut ausgeleuchtet. Siegbert Micheel, der unter anderem Technischer Direktor am Staatstheater Wiesbaden war, hatte den MTV-Technikern vorab vier Tage mit seinem Fachwissen zur Seite gestanden.

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