Das Fair-Trade-Tasting im Kinderhort Mainzer Straße machte allen Spaß. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Zu einer besonderen Probierstunde hatte der Kinderhort in der Mainzer Straße eingeladen. Im Mittelpunkt standen faire gehandelte Lebensmittel, die zu Köstlichkeiten verarbeitet wurden. Ingelheim ist bereits seit einigen Jahren eine ausgezeichnete Fair-Trade statt. Oberbürgermeister Ralf Claus freut es, dass neben den Schulen jetzt auch in den Kindergärten die Bereitschaft vorhanden ist, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und sich zu „FairenKITAS“ zu entwickeln.

Das Nachhaltigkeit im Kinderhort Mainzer Straße großgeschrieben wird, ist vielen nicht unbekannt. Hier werden regelmäßig regionale und saisonale Produkte verarbeitet und mit den Kindern über Herkunft und Produktionsbedingungen gesprochen. Darüber hinaus haben sich die Kinder zu regelrechten Umweltprofis entwickelt, da der Kinderhort an dem Ökoprofit-Projekt des Landkreises Mainz-Bingen teilgenommen hat. In dem Zusammenhang kam der Aufruf von Oberbürgermeister Ralf Claus sich als „FaireKITA“ anzumelden, für Kerstin Hummel und ihr Team gerade recht.

„Hier heißt es Verantwortung zu übernehmen und das von Anfang an“, betont Hummel, die zur Probierstunde alle Kindergartenleitungen der zwölf weiteren Einrichtungen eingeladen hat. Ziel der „FairenKITAS“ soll es sein, den Blick über den Tellerrand zu wagen und die wirtschaftlichen Zusammenhänge sowie den fairen Handel kindgerecht zu erklären. Wo kommt die Baumwolle für unsere T-Shirts her oder wie kommt die Banane in den Einkaufsmarkt und welches Zeichen erklärt mir, dass es fair gehandelte Produkte sind.

Um diesen Gedanken auch in den Köpfen der Kinder zu festigen hat der Kinderhort ein besonderes Menü aufgetischt. Eine Mango-Karottensuppe, ein frischer Quinoa-Salat oder Schokoladen-Erdnuss-Cookies  durften verkostet werden. Verwendet wurden nur faire gehandelte Produkte. Zum Abschluss gab es für die Teilnehmer eine Tafel Schokolade, natürlich Fair-Trade.

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