Große Freude: Das Unternehmen Wagner-Madler überreicht zwei Spenden an zwei Mainzer Einrichtungen. Foto: Jennifer Mohr

MAINZ _ Zum 90-jährigen Bestehen des Unternehmens Juwelier Wagner-Madler überreichte Richard Sebastian Wagner zwei Spendenschecks für die Stiftungen „Stiftung Mainzer Herz‟ und „Kinder Gesundheit Mainz‟.
Ein Jubiläum ist immer Grund zum Feiern. Nicht selten gehören Geschenke dazu. Doch wenn aus dem Jubilar selbst der Schenkende wird, steckt eine so tolle Aktion dahinter wie beim Familienunternehmen Wagner-Madler. Lange habe man mit den Mitarbeitern zusammen gesessen, hin und her überlegt, was man seinen Kunden bieten und anderen dabei eine Freude bereiten könne, wenn man sein 90. Geschäftsjubiläum feiere. „Wir wollten uns mit gutem Grund auf keine Rabattschlachten einlassen. Unser Ziel war es einerseits unsere Arbeit zu präsentieren und der soziale Aspekt. Etwas zurück zu geben. Gemäß dem Motto: Wir zeigen uns und helfen anderen!‟

Aus einem „Straßenverkauf‟spezieller Silberringe, die mit der Mainzer Stadtsilhouette versehen sind und für einen symbolischen Wert von 90 Euro erworben werden konnten, ist eine stolze Spendensumme von 6000 Euro erzielt worden. Jeweils 3000 Euro konnten heute den beiden Stiftungen überreicht werden. Die Freude kurz vor Weihnachten steht Professor Fred Zepp, Gründer und Vorsitzender des Stiftungsrates und Herrn Dr. Jürgen Hippchen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Kinder Gesundheit Mainz‟ ins Gesicht geschrieben: „Diese großzügige Spende eines renommierten Mainzer Unternehmens freut mich ganz besonders. Die Gesundheit unserer Kinder ist ein so wichtiges Gut, dass wir die Spende einem guten Zweck zuführen werden‟, so der Professor.
Bei der Überlegung habe auch „das Handwerk ‟ eine entscheidende Rolle gespielt, denn das sterbe aus, so Sebastian Wagner-Madler. An verschiedenen Aktionswochenenden präsentierte sich die Goldschmiedewerkstatt des Familienunternehmens interessierten Besuchern und Beobachtern direkt vor der Ladentür. Die Idee zur „Open-Air-Goldschmiede‟ unter der Leitung von Ida Bell und Farina Schmoltke, gedieh in wochenlanger Ideengebung, Vorbereitung und Ausführung. „Den Goldschmiedinnen‟, die die Ringe „live‟ anpassten, gossen und schmiedeten und deren Handwerk sogar von der Feuerwehr abgesegnet werden musste, schließlich hantiere man an offener Flamme mitten in der Stadt, „gilt ein großes Lob‟, findet Sebastian Richard Wagner dankende Worte.

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Im Dezember 2017 bin ich mit Mann und Tochter von San Francisco nach MZ-Hechtsheim gezogen. Auf dem Hunsrück bin ich geboren, entscheidende Ereignisse meines Lebens habe ich allerdings in Mainz erlebt. Mein FSJ als Schulhelferin am Schloßgymnasium, meine erste WG in Mombach oder die Ausbildung zur Erzieherin an der Sophie-Scholl-Schule. Seit 2014 schreibe und veröffentliche ich Gedichte und Bücher unter meinem Mädchennamen “Hilgert”, damit er mir nicht abhanden kommt. Zur Lokalen bin ich durch einen glücklichen Zufall gekommen, denn: Poesie ist überall.