Ortsvorsteherin Sabine Flegel eroeffnete die Ausstellung. Foto: red

GONSENHEIM – Kürzlich fand im Jockel-Fuchs-Haus eine Vernissage der besonderen Art statt. Nicht irgendein Künstler stellte dort seine Werke aus, sondern die Bewohnerinnen und Bewohner vom Jockel Fuchs Haus selbst präsentierten Ihre selbst gemalten Bilder.

Eröffnet und moderiert wurde die Ausstellung durch die Gonsenheimer Ortsvorsteherin Sabine Flegel, welche sich sehr für soziale Projekte begeistert und engagiert. Im August hatte die Sozialdienstleitung unter Stefanie Eimann eine Kunstwoche ins Leben gerufen, in der die Bewohnerinnen und Bewohner zusammen mit den Betreuungskräften Leinwände mittels Acryl- und Fingerfarben frei gestalten konnten. Neben Impressionen vom Sommer und tollen Blumenbildern fanden sich auch bewegende Bilder mit Message wieder.

Zum Beispiel ein Bild mit Händen der Bewohner darauf, die deutlich machen sollen, das diese Hände in Ihrem Leben schon viel geleistet haben und somit nun ewig und unvergessen auf Leinwand abgebildet sind. Oder ein Storchenbild welches, wie Frau Flegel sagte, „ich kann mir die Bilder gut auf einer Geburtsstation z.B. im katholischen Klinikum Mainz oder der Uniklinik vorstellen“.

Sie lobte weiterhin den kreativen Einsatz zusammen mit den Bewohnern und bedankte sich auch bei den Mitarbeitern vom Jockel-Fuchs-Haus für Ihre tolle Arbeit. Die Bilder sind noch bis Ende Januar zu bewundern und können käuflich erworben werden. Der Erlös soll der weiteren Betreuung der Bewohner zu Gute kommen, um ein neues Kunstprojekt in 2019 zu starten.

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