Der erste Spatenstich fuer die neue Sporthalle ist getan. Foto: Jennifer Mohr

NEUSTADT – 19 Jahre hat die Feldbergschule darauf gewartet. Jetzt war Spatenstich für die neue Sporthalle. Die bestehende Halle aus dem Jahr 1966 war funktional und wirtschaftlich nicht mehr zu sanieren.

„Marode Sportbodenbeläge, das Dach undicht und sogar Schrauben, die aus den Böden ragten‟, erinnern Lehrerinnen an den alten Zustand. Jetzt freue man sich auf die neue Halle, die zukünftig von Schülerinnen und Schülern der Feldbergschule, der BBS II und der Sophie-Scholl-Schule für den Sportunterricht genutzt wird. Der Gang zur nahegelegenen Goethe-Schule, um die Räumlichkeiten zum Sport nutzen zu dürfen, wäre dann passé.

Außerhalb der Unterrichtszeiten sollen auch Vereine den Turnsaal ab September 2020 belegen. Baudezernentin Marianne Grosse betont die Herausforderungen einer „Schwarmstadt‟ wie Mainz, in der man versuchen müsse, im öffentlichen Interesse und im Sinn aller zu entscheiden. Nachdem der Einspruch seitens eines Nachbarn für einen 9 monatigen Baustopp gesorgt hatte, konnte man das Bauprojekt zwischenzeitlich wieder aufnehmen. Auf dem Rechtsweg ergab sich der Einspruch als unbegründet.

Die Halle werde „aufgeständert”, das heißt im Verfahren einer mit Ständern, Stützen und Pfeilern versehenen Gebäudetechnik, gebaut. Die Sporthalle selbst wird mit dem direkt zugeordneten Geräteraum im 1. Obergeschoss liegen, die Technikräume im 2. Umkleiden und Sanitärräume werden im barrierefreien zugänglichen Erdgeschoss angesiedelt sein und versprechen zudem wertvolle Pausenfläche in Form einer überdachten Pausenhalle.

Architekten erkundigten sich im Vorhinein bei der Lehrer- und Elternschaft über die räumlichen Anforderungen, die eine neue Halle erfüllen sollte: „Leider ist davon nicht viel zu sehen”, so eine Stimme des Elternausschuss. „Ein Trennvorhang wäre für die Einfeldhalle ideal, sodass zwei Klassen gleichzeitig Sportunterricht haben könnten. Auch eine Kombination von Halle und Mensa, wegen unseres GanzTagsSchulen-Angebots (GTS), wäre sinnvoll gewesen”, so eine Lehrerin der Feldbergschuhe.

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Jennifer Mohr
Im Dezember 2017 bin ich mit Mann und Tochter von San Francisco nach MZ-Hechtsheim gezogen. Auf dem Hunsrück bin ich geboren, entscheidende Ereignisse meines Lebens habe ich allerdings in Mainz erlebt. Mein FSJ als Schulhelferin am Schloßgymnasium, meine erste WG in Mombach oder die Ausbildung zur Erzieherin an der Sophie-Scholl-Schule. Seit 2014 schreibe und veröffentliche ich Gedichte und Bücher unter meinem Mädchennamen “Hilgert”, damit er mir nicht abhanden kommt. Zur Lokalen bin ich durch einen glücklichen Zufall gekommen, denn: Poesie ist überall.