Die Sängervereinigung Laubenheim gab ein prachtvolles Weihnachtskonzert. Foto: red

Zwischen Tradition und Moderne, so war das Konzert der Sängervereinigung Laubenheim 1844/71 am zweiten Adventsonntag in der katholischen Kirche Mariä Heimsuchung überschrieben. Und die Sänger um Dirigent Antonio Sarnjai hatten ihrem Publikum damit nicht zu viel versprochen.
Alte und klassische Weihnachtslieder standen ebenso auf dem Programm wie neue. Außerdem traf sich afrikanisches mit amerikanischem und deutschem Liedgut. Eine bunte Mischung, die für wohlige vorweihnachtliche Stimmung sorgte. Und beim einen oder anderen im Chor Publikum die Lust am Mitmachen im Chor geweckt haben mag.
Längst sind es nicht mehr nur die Männer allein, die regelmäßig zum Konzert laden. Seit einigen Jahren gibt es auch den gemischten „HartChor“. Dabei ist der Name Programm. Bekanntermaßen öffnet das Singen die Herzen und verbreitet gute Laune. Chorleiter Sarnjai als erfahrener Musiker wusste auch noch die höchsten oder tiefsten Töne aus seinem Ensemble zu kitzeln. Immerhin soll ihm schon mit 14 Jahren die Leitung eines Kirchenchores in seiner Heimatgemeinde in Subotica (Serbien)übergeben worden sein. Seit 2005 ist er Chorleiter der Sängervereinigung.

Im Wechsel traten jetzt mal der Männerchor und der gemischte Chor im Altarraum vor das Publikum, manchmal sangen alle gemeinsam. So ging es gleich los mit einem gemeinsam angestimmten „Macht hoch die Tür“, dann folgte ein Potpourri festlicher Gesänge. „Halleluja“ darf auf einem solchen Konzert nicht fehlen, genauso wenig wie „The first Noel“ oder ganz klassisch, „Es ist ein Ros entsprungen“.
Während des Konzertes gab das Ensemble Hinweise auf das kommende Jahr, in dem die Sängervereinigung ihren 175. Geburtstag mit einem Festwochenende im Mai, einem Jahreskonzert und einem „Spiel der Herzen von Mainz 05“ feiern will.

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