Besonders nach Einbruch der Dunkelheit bot der Nackenheimer Weihnachtsmarkt ein stimmungsvolles Bild. Foto: Ralph Keim

NACKENHEIM – Die Bäume weiß verzuckert, der Himmel erfüllt von Schneeflocken – nein, das Wetter präsentierte sich auch in diesem Jahr keineswegs perfekt für einen Weihnachtsmarkt. Stattdessen gab es eine eher herbstliche Witterung, strammer Wind und den einen oder anderen Schauer inklusive.
Trotzdem taten die Temperaturen von deutlich über dem Gefrierpunkt der Stimmung beim von der CDU organisierten Weihnachtsmarkt auf dem Carl-Zuckmayer-Platz keinen Abbruch. Im Gegenteil: Glühwein beim Weihnachtsmarkt – das war auch in Nackenheim ein Muss, auch wenn der Winter sich noch immer nicht hat blicken lassen.
Der romantische Budenzauber rund um den Carl-Zuckmayer-Platz lockte zahlreiche Besucher an, die gerne gesellige Stunden genossen.
Besonders nach Einbruch der Dunkelheit war der Platz vor dem Rathaus mit seinem markanten Ensemble historsicher Gebäude in ein stimmungsvolles Licht gehüllt, wozu auch die große, mit Lichterketten geschmückte Tanne beitrug.
Leckere Marmelade, knuspriges Gebäck sowie Deftiges vom Grill und von der Friteuse sorgten für die kulinarischen Genüsse, kleine Geschenkartikel für Vorfreude auf den Heiligabend.

Selbstverständlich bot der Nackenheimer Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr für die Kinder und Erwachsenen auf der kleinen Bühne ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Vorführungen.
Auch der Nikolaus stattete dem Weihnachtsmarkt seinen Besuch ab und beglückte die Kinder. Der Erlös der Tombola ist auch in diesem Jahr für die Nackenheimer Spielplätze bestimmt. Geöffnet war an beiden Tagen das Ortsmuseum, das die Dauerausstellung „Nackenheim – das Unterdorf geprägt vom Rhein“ präsentierte, die vom Schifferverein zusammengestellt wurde.

Vorheriger ArtikelVorfreude auf das Jahr 2019
Nächster ArtikelDie Seemänner aus Biebesheim
Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“